Beamte überprüfen E-Scooter und Zweiräder auf Versicherungsschutz und Verkehrssicherheit. Polizei erinnert an Versicherungskennzeichen-Wechsel am 1. März.
Verkehrskontrollen in Bingen

Bingen (ost)
Am 25. Februar 2026 zwischen 07:00 und 08:30 Uhr führten die Polizeibeamten der Polizeiinspektion Bingen gezielte Verkehrskontrollen im Stadtgebiet durch. Besonderes Augenmerk lag auf E-Scootern und anderen Zweirädern.
Aufgrund des milderen Wetters ist derzeit eine erhöhte Anzahl dieser Fahrzeuge im Straßenverkehr zu verzeichnen. Während der Kontrolle wurde daher überprüft, ob die geführten E-Scooter über eine aktuelle und gültige Versicherung verfügten. Zudem achteten die Einsatzkräfte auf die Verkehrssicherheit der Zweiräder, insbesondere auf funktionierende Beleuchtung, Bremsen und den allgemeinen technischen Zustand der Fahrzeuge.
Des Weiteren wiesen die Polizeibeamten auf den bevorstehenden Wechsel der Versicherungskennzeichen am Sonntag, den 1. März, hin. Ab diesem Datum dürfen E-Scooter nur mit einem gültigen, neuen Versicherungskennzeichen (schwarze Farbe) im öffentlichen Verkehrsraum genutzt werden. Andernfalls droht eine Strafanzeige gemäß dem Pflichtversicherungsgesetz.
Die Kontrollmaßnahme hatte das Ziel, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Verkehrsteilnehmer für die geltenden Vorschriften zu sensibilisieren.
Die Polizei betont, dass eine gültige Versicherung und ein verkehrssicherer Zustand der Fahrzeuge wesentlich zur eigenen Sicherheit und zur Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer beitragen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon waren 13.630 Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5.625 Unfälle aus, was 4,01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 897 Fällen registriert, was 0,64% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 120.009 Fälle, was 85,62% ausmacht. Innerorts gab es 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Insgesamt gab es 134 Getötete, 2.545 Schwerverletzte und 14.904 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 140.161 |
| Unfälle mit Personenschaden | 13.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 5.625 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 897 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 120.009 |
| Ortslage – innerorts | 9.397 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 6.632 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.554 |
| Getötete | 134 |
| Schwerverletzte | 2.545 |
| Leichtverletzte | 14.904 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








