Die Polizei führt gezielte Kontrollen aufgrund erhöhten Verkehrsaufkommens durch. Verstöße werden mit Verwarnungsgeldern geahndet.
Verkehrskontrollen in Prüm

Prüm (ost)
Aufgrund einer Bürgerinitiative wegen des stark erhöhten Verkehrsaufkommens in der Langemarckstraße führte die Polizeiinspektion Prüm gezielte Verkehrskontrollen durch.
Der Hintergrund ist die aktuelle Sperrung der B265 im Bereich des Krankenhauses. Deshalb nutzen viele Verkehrsteilnehmer die Langemarckstraße anscheinend als Ausweichroute, obwohl sie auf beiden Seiten mit dem Verkehrszeichen 250 (Verbot für Fahrzeuge aller Art) und dem Zusatzschild “Anlieger frei” gekennzeichnet ist.
Während der Kontrollen wurden insgesamt etwa 40 Fahrzeuge überprüft. Dabei stellten die Polizeibeamten 14 Fahrer fest, die die Straße unberechtigt befuhren. Gegen alle Betroffenen wurden entsprechende Verwarnungsgelder verhängt. Ein solcher Verstoß wird gemäß dem bundeseinheitlichen Bußgeldkatalog mit einem Verwarnungsgeld in Höhe von 50,00 Euro bestraft.
Die Polizei betont ausdrücklich, dass die Langemarckstraße aufgrund ihrer schmalen Fahrbahn und der örtlichen Gegebenheiten nicht für ein so hohes Verkehrsaufkommen ausgelegt ist. Insbesondere der zunehmende Durchgangsverkehr führt zu erheblichen Belästigungen der Anwohner und kann aufgrund der engen Straßenverhältnisse zu gefährlichen Verkehrssituationen führen.
Die vorhandene Beschilderung dient daher nicht nur der Verkehrsregelung, sondern vor allem dem Schutz der Anwohner und der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer.
Die Polizeiinspektion Prüm appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, die bestehende Beschilderung zu beachten und die ausgeschilderten Umleitungsstrecken zu benutzen. Die Nutzung der Langemarckstraße als Abkürzung ist ohne berechtigtes Anliegen nicht erlaubt.
Auch in Zukunft sind weitere Verkehrskontrollen in diesem Bereich zu erwarten.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon endeten 13.630 Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4,01% der Gesamtzahl aus, was 5.625 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 897 Fällen oder 0,64% vertreten. Die meisten Unfälle (85,62%) waren Übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 120.009. Innerorts gab es 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Insgesamt gab es 134 Getötete, 2.545 Schwerverletzte und 14.904 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 140.161 |
| Unfälle mit Personenschaden | 13.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 5.625 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 897 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 120.009 |
| Ortslage – innerorts | 9.397 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 6.632 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.554 |
| Getötete | 134 |
| Schwerverletzte | 2.545 |
| Leichtverletzte | 14.904 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








