Zwei Pkw-Führerinnen schwer verletzt, Feuerwehr befreit eingeklemmte Frau aus ihrem Fahrzeug.
Verkehrsunfall auf der L 146 zwischen Reinsfeld und Holzerath

Hermeskeil (ost)
Am Montag, den 07.09.2026, gab es um 15:15 Uhr einen Verkehrsunfall auf der L 146 zwischen Reinsfeld und Holzerath, bei dem zwei Autofahrerinnen schwer verletzt wurden. Die 64-jährige Autofahrerin aus Trier fuhr auf der L 146 von Reinsfeld in Richtung Holzerath, als sie in einer Linkskurve aus unbekannten Gründen die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor und mit dem entgegenkommenden Auto frontal zusammenstieß. Die 63-jährige Frau wurde durch den Frontalzusammenstoß in ihrem Auto eingeklemmt und erlitt lebensbedrohliche Verletzungen. Die Feuerwehr konnte sie mit schwerem Gerät aus dem Auto befreien. Auch die entgegenkommende 43-jährige Autofahrerin aus der VG Thalfang wurde schwer verletzt. Beide Unfallbeteiligten wurden mit Rettungshubschraubern in regionale Krankenhäuser mit lebensbedrohlichen Verletzungen gebracht. An beiden Autos entstand Totalschaden, der Sachschaden beträgt etwa 50.000 Euro. Die L 146 war für 6 Stunden voll gesperrt, während die Umleitungen von der Straßenmeisterei Hermeskeil eingerichtet wurden. Die Unfallaufnahme wurde von der Polizeiinspektion Hermeskeil in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsunfallaufnahme-Team des PP Trier durchgeführt. Die Feuerwehren Holzerath, Schöndorf, Waldrach, Kasel und Reinsfeld waren im Einsatz, ebenso wie 2 Rettungswagen, drei Notärzte und zwei Rettungshubschrauber. Nach den Ermittlungen sind die Verletzungen der 43-jährigen Autofahrerin nicht lebensbedrohlich. Bei der 63-jährigen kann aufgrund der schweren Verletzungen eine Lebensgefahr bisher nicht ausgeschlossen werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon waren 13.630 Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5.625 Fälle aus, was 4,01% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 897 Fällen registriert, was 0,64% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 120.009, was 85,62% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Insgesamt gab es 134 Getötete, 2.545 Schwerverletzte und 14.904 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 140.161 |
| Unfälle mit Personenschaden | 13.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 5.625 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 897 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 120.009 |
| Ortslage – innerorts | 9.397 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 6.632 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.554 |
| Getötete | 134 |
| Schwerverletzte | 2.545 |
| Leichtverletzte | 14.904 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








