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Verstöße bei LKW: Weiterfahrt untersagt

Ein 7,5 Tonnen LKW wurde aufgrund von Überladung und technischen Mängeln gestoppt. Das frachtführende Unternehmen hatte bereits ähnliche Verstöße begangen.

Foto: unsplash

Alzey (ost)

Am Dienstagnachmittag wurde einem 7,5 Tonnen LKW die Weiterfahrt durch die Kontrolltrupps für gewerblichen Güter- und Personenverkehr der Verkehrsdirektion Mainz aufgrund von Überladung und technischen Mängeln untersagt.

Zuerst wurde der LKW einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen. Dabei wurden schnell die ersten Auffälligkeiten festgestellt. Bereits anhand der Gewichte der Ladung in den Frachtpapieren war eine Überladung erkennbar. Außerdem wurden durch eine Steuergerätediagnose Fehler im Ad-Blue-System entdeckt.

Beides wurde anschließend durch Wiegen oder Auswertung in einer Werkstatt bestätigt.

Es gab eine Überladung von 1140kg. Anstatt der erlaubten 7500kg wog der LKW 8640kg.

Zusätzlich war die Ad-Blue-Anlage seit über 200 Tagen defekt oder funktionierte nicht korrekt. Dies führte dazu, dass die Abgaswerte nicht mehr den Normen entsprachen und die Maut nicht korrekt bezahlt wurde.

Es werden nun entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren zur Vermögensabschöpfung eingeleitet.

Da das Unternehmen, das den LKW beladen hatte, den Behörden bereits aus der Vergangenheit bekannt war und bereits ähnliche Verstöße begangen hatte, wurde nicht nur die Weiterfahrt untersagt, sondern der LKW wurde beschlagnahmt. Dies soll zukünftige Verstöße verhindern.

Quelle: Presseportal

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