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Waldlaubersheim: Verkehrsüberwachung auf der A61

Eine zivile Streife der Autobahnpolizei Gau-Bickelheim überprüfte die A61. Ein Mercedes fuhr mit 150 km/h statt erlaubten 100 km/h. Bußgeld und Fahrverbot erwarten den Fahrer.

Foto: Depositphotos

Gau-Bickelheim (ost)

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag kontrollierte eine zivile Streife der Autobahnpolizei Gau-Bickelheim den Abschnitt der A61.

Um 23 Uhr fiel den Beamten ein Mercedes Geländewagen auf, der in der Nähe von Dorsheim mit 150 km/h unterwegs war, obwohl nur 100 km/h erlaubt waren. Der 28-jährige Fahrer aus Ludwigshafen am Rhein erwartet nun ein Bußgeld und ein Fahrverbot für mehrere Monate.

Um 23:45 Uhr bemerkte die Streife zunächst einen weißen BMW auf der A61 bei Daxweiler, der mit 147 km/h unterwegs war, obwohl nur 130 km/h erlaubt waren. Als er bei Stromberg abfuhr, wurde auf der L 214 zwischen Stromberg und Waldalgesheim eine Geschwindigkeitsmessung von 101 km/h bei erlaubten 70 km/h durchgeführt. Auch hier drohen ein Bußgeld und Punkte in Flensburg. Der 30-jährige Fahrer aus dem Landkreis Mainz-Bingen gab an, dass er das 70er-Schild nicht bemerkt habe.

Die Beamten waren überrascht, als sie kurz darauf einen 59-jährigen E-Scooter-Fahrer aus dem Landkreis Bad Kreuznach kontrollierten. Er war auf dem Weg zu seiner Freundin und wurde in Höhe des Autohofs Waldlaubersheim ohne Kennzeichen erwischt.

Es stellte sich heraus, dass der E-Scooter nicht nur nicht versichert war, sondern auch gestohlen wurde.

Der 59-jährige gab außerdem zu, unter dem Einfluss von Marihuana und Amphetaminen zu stehen. Bei der Durchsuchung wurde auch ein verbotenes Einhandmesser gefunden.

Der E-Scooter und das Einhandmesser wurden beschlagnahmt und es wurde eine Blutprobe beim 59-jährigen durchgeführt.

Neben verschiedenen Strafverfahren wegen Diebstahls, Verstoß gegen das Versicherungsgesetz und das Betäubungsmittelgesetz, erwartet den Mann auch ein Bußgeld wegen des Fahrens unter Drogeneinfluss und Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Nur der eigentliche Besitzer des E-Scooters wird sich über die baldige Rückgabe freuen können.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 18308 im Jahr 2022 auf 17709 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb relativ stabil bei 15296 im Jahr 2022 und 15189 im Jahr 2023. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei 13125 Männer im Jahr 2022 und 12968 Männer im Jahr 2023 erfasst wurden. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 19.832 19.296
Anzahl der aufgeklärten Fälle 18.308 17.709
Anzahl der Verdächtigen 15.296 15.189
Anzahl der männlichen Verdächtigen 13.125 12.968
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.171 2.221
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.396 3.798

Quelle: Bundeskriminalamt

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