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Westpfalz: Kontrollen bei „Truck & Bus“ Aktionswoche

Die Polizei kontrollierte 113 Fahrzeuge, stellte Mängel fest und verbot die Weiterfahrt bei 20 Lkw-Fahrern. Verkehrsexperte lobt die Kontrollergebnisse.

Foto: Depositphotos

Westpfalz (ost)

Das Polizeipräsidium Westpfalz beteiligte sich vom 9. bis 15. Februar 2026 an der europäischen ROADPOL-Kampagne „Truck & Bus“. Die Überprüfung des gewerblichen Personen- und Güterverkehrs ist ein zentraler Baustein der Verkehrssicherheitsarbeit. Mängel an Fahrzeugen oder Übermüdung der Fahrerinnen und Fahrer bergen erhebliche Risiken für alle Verkehrsteilnehmer.

Im Mittelpunkt der Verkehrskontrollen standen die Einhaltung der vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten. Spezialisierte Kräfte der Verkehrsdienste prüften darüber hinaus den technischen Zustand der Fahrzeuge, die korrekte Ladungssicherung sowie die Fahrtauglichkeit der Fahrer.

Insgesamt wurden im Kontrollzeitraum 113 Fahrzeuge kontrolliert, davon 15 Busse. Die Polizei stellte 19 Lastwagen und zwei Busse mit technischen Mängeln fest. Die Weiterfahrt wurde 20 Lkw-Fahrern aus unterschiedlichen Gründen verboten. In einem Fall spielte Drogenkonsum eine Rolle. Vier Trucks waren überladen, bei drei Lastern war die Ladungssicherung nicht ausreichend.

Timo Völker, Verkehrsexperte des Polizeipräsidiums Westpfalz, ist zufrieden mit dem Ergebnis der durchgeführten Kontrollen: „Die gezielten Überprüfungen im Rahmen der ROADPOL-Kampagne haben einmal mehr gezeigt, wie wichtig regelmäßige und sichtbare Kontrollen für die Verkehrssicherheit sind.“

„ROADPOL“ (European Roads Policing Network) ist ein Netzwerk von Polizeibehörden aus aktuell 31 europäischen Ländern. Hauptziel ist es, die Zahl der Todesopfer und Schwerverletzten auf Europas Straßen zu verringern. Innerhalb dieses Kontrollverbundes finden über das Jahr verteilt verkehrspolizeiliche Schwerpunktkontrollen statt. Informationen über ROADPOL finden Sie unter https://roadpol.eu im Internet. |erf

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140161 Unfälle. Davon waren 13630 Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5625 Fälle aus, was 4,01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 897 Fällen registriert, was 0,64% aller Unfälle entspricht. Der Großteil der Unfälle waren übrige Sachschadensunfälle mit 120009 Fällen, was 85,62% ausmacht. In der Ortslage innerorts gab es 9397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1554 Unfälle (1,11%). Insgesamt gab es 134 Getötete, 2545 Schwerverletzte und 14904 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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