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Westpfalz: Zahlreiche Verstöße gegen die Gurtpflicht

Im Rahmen der Kontrollwoche ROADPOL überprüfte die Polizei 659 Fahrzeuge. 125 Personen waren nicht angeschnallt, darunter sechs Kinder ohne Sicherung.

Foto: unsplash

Westpfalz (ost)

Im Zuge der europaweiten Verkehrssicherheitsinitiative ROADPOL hat das Polizeipräsidium Westpfalz vom 9. bis 15. März verstärkte Verkehrskontrollen durchgeführt. Der Fokus lag auf der Einhaltung der Sicherheitsgurtpflicht. Während der Kontrollwoche wurden insgesamt 659 Fahrzeuge im Bereich des Polizeipräsidiums überprüft. Dabei wurden 125 Personen festgestellt, die nicht angeschnallt waren. Darunter waren auch sechs Kinder, die ungesichert im Fahrzeug unterwegs waren. Die Kontrollaktion ist Teil einer regelmäßigen Kampagne von ROADPOL, einem europäischen Netzwerk von Verkehrspolizeien, das es sich zum Ziel gesetzt hat, die Anzahl schwerer Verkehrsunfälle und Verkehrstoter nachhaltig zu verringern. Durch koordinierte Schwerpunktüberwachungen in verschiedenen Ländern sollen vor allem oft unterschätzte Risiken stärker ins Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer gerückt werden. Die Polizei betont in diesem Zusammenhang nachdrücklich die Bedeutung des Anschnallens. Schon bei niedrigen Geschwindigkeiten können bei einem Aufprall erhebliche Kräfte wirken. Ohne Sicherheitsgurt besteht ein deutlich erhöhtes Risiko, schwer oder sogar tödlich verletzt zu werden. Der Gurt zählt zu den effektivsten Schutzsystemen im Fahrzeug und kann im Notfall Leben retten. Besonders Kinder sind auf eine ordnungsgemäße Sicherung angewiesen, da sie bei einem Unfall ansonsten schutzlos den Kräften ausgesetzt sind.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon entfallen 13.630 (9,72%) auf Unfälle mit Personenschaden, 5.625 (4,01%) auf schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden und 897 (0,64%) auf Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 120.009 (85,62%). Bezogen auf die Ortslage, ereigneten sich 9.397 (6,7%) Unfälle innerorts, 6.632 (4,73%) außerorts (ohne Autobahnen) und 1.554 (1,11%) auf Autobahnen. Insgesamt gab es 134 Getötete, 2.545 Schwerverletzte und 14.904 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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