Ein Vorfall in einer Regionalbahn löste einen Polizeieinsatz aus. Jugendliche sollen Pfefferspray und ein Messer benutzt haben.
Wilgartswiesen (Südwestpfalz): Polizeieinsatz am Bahnhof

Wilgartswiesen (Südwestpfalz) (ost)
Am Samstagnachmittag (19. September 2026) kam es zu einem Vorfall in einer Regionalbahn, der zu einem Polizeieinsatz am Bahnhof führte. Gegen 16.45 Uhr ging bei der Polizeiinspektion Dahn die Meldung über eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Jugendlichen ein. Ein Beteiligter soll Pfefferspray eingesetzt und mit einem Messer gedroht haben. Die Einsatzkräfte konnten sechs Verdächtige im Zug feststellen und kontrollieren. Die Anwesenden beschuldigen sich gegenseitig, den Streit beim Aussteigen aus dem Zug begonnen zu haben. Daraus entwickelte sich eine handfeste Auseinandersetzung zwischen drei der Jugendlichen. Zwei Zugbegleiterinnen trennten schließlich die Streitenden voneinander. Bei der Durchsuchung der Betroffenen wurde kein Messer, Pfefferspray oder sonstige gefährliche Gegenstände gefunden. Gegen die Verdächtigen wurden Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung und Körperverletzung eingeleitet. Die drei Jugendlichen wurden leicht verletzt. Die Ermittlungen sind noch im Gange.
Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei Dahn unter der Telefonnummer 0631 369-15299 oder per E-Mail unter pidahn@polizei.rlp.de in Verbindung zu setzen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, von denen 67 gelöst wurden. Es gab insgesamt 80 Verdächtige, darunter 71 Männer und 9 Frauen. 34 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 56, von denen alle gelöst wurden. Es gab insgesamt 68 Verdächtige, davon 54 Männer und 14 Frauen. 26 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 68 | 56 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 67 | 56 |
| Anzahl der Verdächtigen | 80 | 68 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 71 | 54 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 9 | 14 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 34 | 26 |
Quelle: Bundeskriminalamt








