Ein 18-jähriger Mann verursachte Ärger im Zug am Bahnhof Winden, indem er den Zugführer beleidigte, einen Stein auf die Zugfront warf und sich unerlaubt in Deutschland aufhält.
Winden: 18-Jähriger randaliert im Zug

Winden (Pfalz) (ost)
Um 07:14 Uhr am 20. Februar 2026 wurde die Bundespolizei von der Notrufzentrale der Deutschen Bahn AG über einen Mann informiert, der in einer Regionalbahn am Bahnhof Winden randalierte. Eine Patrouille konnte vor Ort zunächst nur den Lokführer antreffen, der den Beamten berichtete, dass ein Mann bereits am Bahnhof Insheim die Zugtür blockierte, weil er sie zum Rauchen geöffnet hatte und die Abfahrt dadurch verhindert wurde. Der Mann ignorierte die Aufforderung, den Zug zu verlassen, und fuhr daher weiter nach Winden. Am Bahnhof Winden forderte der Lokführer den Mann erneut auf, auszusteigen. Dieser reagierte darauf, indem er ihm den Mittelfinger zeigte, sein Telefon nach ihm warf und dann den Zug verließ. Zusätzlich stieg er auf das Gleisbett und warf gezielt einen Stein auf die Zugfront, was zu Lackbeschädigungen führte.
Etwa eine Stunde später konnten die Polizisten den Mann in einem anderen Zug am Bahnhof Winden identifizieren. Da er sich vor Ort nicht ausweisen konnte, wurde er mit zur Dienststelle in Kandel genommen. Es handelte sich um einen 18-jährigen Sudanesen, der sich derzeit illegal in Deutschland aufhält. Nach Rücksprache mit der zuständigen Behörde und Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 18-Jährige mit einer Anlaufbescheinigung entlassen.
Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter Körperverletzung, illegalen Aufenthalts, Beleidigung und Sachbeschädigung eingeleitet.
Quelle: Presseportal








