Am Dienstagnachmittag kam es im Bereich Winnweiler zu telefonischen Kontaktaufnahmen eines angeblichen Kriminal- bzw. Polizeibeamten. Der Betrüger behauptete, nach einem Einbruch Täter festgenommen zu haben und warnte vor möglichem Einbruch.
Winnweiler: Betrugsversuche durch falschen Kriminalbeamten

Winnweiler (Donnersbergkreis) (ost)
Am Dienstag Nachmittag ereigneten sich in der Gegend von Winnweiler mindestens sechs Fälle von telefonischer Kontaktaufnahme durch einen vermeintlichen Kriminal- bzw. Polizeibeamten der Polizei Rockenhausen, hauptsächlich bei älteren Bürgerinnen und Bürgern.
Der Betrüger behauptete in allen Situationen, dass nach einem Einbruch ein oder zwei Täter festgenommen wurden und bei ihnen ein Notizbuch oder eine Liste mit dem Namen der angerufenen Person gefunden wurde. Der Anrufer wollte die Angerufenen vor einem möglichen Einbruch warnen. In einem Fall fragte der Anrufer auch nach Bargeld, Schmuck oder einem Tresor im Haus. Alle Opfer erkannten frühzeitig den Betrugsversuch und beendeten das Gespräch, so dass kein Schaden entstand.
Wenn Sie solche verdächtigen Anrufe erhalten, bleiben Sie skeptisch. Teilen Sie am Telefon keine Informationen über Wertsachen, Ihre finanzielle Situation oder Bankverbindungen mit. Und wenn jemand an Ihrer Tür steht und Ihr Bargeld oder Schmuck „zum Schutz“ aufbewahren möchte: Geben Sie niemals einem Fremden Ihre Wertsachen! Fordern Sie den Namen und den Dienstausweis an und fragen Sie bei der Polizei nach, ob diese Person tatsächlich dort arbeitet.
Weitere Informationen zu Betrugsarten und Tipps, wie Sie sich vor Kriminellen schützen können, finden Sie im Internet unter www.polizei-beratung.de. |ank
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Rheinland-Pfalz stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3660 Fälle registriert, wovon 1927 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 1467, darunter 955 Männer, 512 Frauen und 379 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 4376, wobei 2091 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 1377, wobei 899 Männer, 478 Frauen und 329 Nicht-Deutsche beteiligt waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.660 | 4.376 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.927 | 2.091 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.467 | 1.377 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 955 | 899 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 512 | 478 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 379 | 329 |
Quelle: Bundeskriminalamt








