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Winnweiler (Donnersbergkreis): Autofahrer ohne Fahrerlaubnis und Versicherungsschutz

Ein 21-jähriger Autofahrer wurde bei einer Verkehrskontrolle mit drogentypischen Auffälligkeiten festgestellt. Er besitzt lediglich eine Prüfbescheinigung und das Fahrzeug hatte ein abgelaufenes Versicherungskennzeichen.

Foto: Depositphotos

Winnweiler (Donnersbergkreis) (ost)

Am Dienstagabend wurden bei einem 21-jährigen Fahrer aus dem Donnersbergkreis bei einer Verkehrskontrolle am Marktplatz Anzeichen für Drogenkonsum festgestellt. Nachdem der Fahrer zugegeben hatte, Cannabis konsumiert zu haben, durfte er nicht weiterfahren und es wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Das Fahrzeug, das er fuhr, war ein Auto mit einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h. Das angebrachte Versicherungskennzeichen gehörte zu einem anderen Fahrzeug und war seit über zwei Jahren abgelaufen. Da das Fahrzeug anscheinend auch deutlich schneller als erlaubt fuhr, wäre eine Fahrerlaubnis erforderlich, die der junge Mann jedoch nicht besitzt, sondern nur eine Prüfbescheinigung. Das Fahrzeug wurde zur Beweissicherung sichergestellt. Die tatsächliche Höchstgeschwindigkeit soll durch ein Gutachten ermittelt werden.

Gegen den Autofahrer wurde ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz und ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstoß gegen das Drogenverbot eingeleitet. Als Konsequenz muss der Fahrer mit einer Geldstrafe oder einem hohen Bußgeld rechnen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 18308 im Jahr 2022 auf 17709 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 15189 im Jahr 2023 nahezu konstant im Vergleich zu 15296 im Jahr 2022. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei 12968 Männer im Jahr 2023 gegenüber 13125 im Jahr 2022 erfasst wurden. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 19.832 19.296
Anzahl der aufgeklärten Fälle 18.308 17.709
Anzahl der Verdächtigen 15.296 15.189
Anzahl der männlichen Verdächtigen 13.125 12.968
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.171 2.221
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.396 3.798

Quelle: Bundeskriminalamt

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