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Wittlich: Radfahrer nötigt vorbeifahrende Fahrzeuge

Am 31.05.2026 erhielten die Beamten in Wittlich die Mitteilung über einen Radfahrer, der Fahrzeugführer zum Anhalten nötigte. Es kam zu einer Körperverletzung und Widerstand gegen die Polizeibeamten.

Foto: Depositphotos

Wittlich (ost)

Am 31.05.2026 um etwa 19:00 Uhr erhielten die Polizeibeamten der Polizeiinspektion Wittlich die Meldung über einen Radfahrer, der sich in der Friedrichstraße in Wittlich aufhält und dort Autofahrer ohne ersichtlichen Grund zum Anhalten zwingt.

Später kam es zu einem Streit mit einem 30-jährigen Mann aus dem Wittlicher Stadtgebiet, der dem 48-jährigen Radfahrer aus der VG Wittlich-Land während des Streits ins Gesicht schlug.

Der 48-Jährige wurde dadurch erheblich verletzt und musste zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Bei der notwendigen Verlegung ins Krankenhaus verhielt er sich aggressiv und widerspenstig gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten, trat nach ihnen und versuchte, einen Beamten durch einen Biss in die Hand zu verletzen.

Schließlich wurde er nach medizinischer Versorgung aufgrund seines insgesamt gezeigten Verhaltens in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht.

Mehrere Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet, der Vorfall wurde von den Polizeibeamten der Polizeiinspektion Wittlich dokumentiert und Spuren gesichert.

Weitere Hinweise zur Tat oder den möglichen Tätern werden an die Polizeiinspektion Wittlich unter 06571 9260 oder unter piwittlich@polizei.rlp.de erbeten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen rückläufigen Trend. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, wovon 67 aufgeklärt werden konnten. Es gab insgesamt 80 Verdächtige, darunter 71 Männer und 9 Frauen. 34 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der Mordfälle auf 56, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 68 Verdächtige, darunter 54 Männer und 14 Frauen. 26 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 68 56
Anzahl der aufgeklärten Fälle 67 56
Anzahl der Verdächtigen 80 68
Anzahl der männlichen Verdächtigen 71 54
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 9 14
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 34 26

Quelle: Bundeskriminalamt

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