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Wörrstadt: Verdächtiger in Untersuchungshaft

Ein 39-jähriger Mann verletzte eine 38-jährige Frau schwer in Wörrstadt. Die Ermittlungen wegen versuchten Mordes dauern an.

Foto: Depositphotos

Wörrstadt (ost)

Am Abend des Freitag, den 10.07.2026, ereignete sich gegen 21:00 Uhr in Wörrstadt ein versuchtes Tötungsdelikt.

Nach den aktuellen Ermittlungen verletzte ein 39-jähriger Verdächtiger aus dem Donnersbergkreis eine 38-jährige Frau aus Wörrstadt schwer, indem er sie in ihrer Wohnung aus bislang ungeklärten Gründen in den Oberkörper stach. Es besteht derzeit keine Lebensgefahr für die Frau.

Die Frau und ihre erwachsene Tochter konnten die Wohnung verlassen und Hilfe holen. Der Verdächtige flüchtete vom Tatort.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mainz erließ ein Richter des Amtsgerichts Mainz einen Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Mordes. Der Verdächtige wurde vorläufig festgenommen und dem Richter vorgeführt. Der Haftbefehl wurde vollstreckt und der Beschuldigte befindet sich nun in Haft.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mainz und der Kriminaldirektion Mainz sind noch im Gange.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, von denen 67 gelöst wurden. Es gab insgesamt 80 Verdächtige, darunter 71 Männer und 9 Frauen. 34 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Morde auf 56, wobei alle Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 68, wovon 54 Männer und 14 Frauen waren. 26 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 68 56
Anzahl der aufgeklärten Fälle 67 56
Anzahl der Verdächtigen 80 68
Anzahl der männlichen Verdächtigen 71 54
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 9 14
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 34 26

Quelle: Bundeskriminalamt

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