Ein 55-Jähriger wurde im Wald nahe der Hagenbacher Straße festgenommen, nachdem er versuchte zu flüchten und Betäubungsmittel bei sich hatte.
Wörth am Rhein: Verdächtiger im Wald festgenommen

Wörth am Rhein (ost)
Gestern Nacht um etwa Mitternacht informierte ein Jagdpächter die Polizei Wörth am Rhein darüber, dass er bei einem Überflug mit seiner Wärmebilddrohne zwei Personen in seinem Waldstück entdeckt habe. Das Waldstück liegt in der Nähe der Hagenbacher Straße in Wörth am Rhein. Aufgrund früherer Fälle von Wilderei wurde das Gebiet von mehreren Streifen überprüft. Vor Ort wurde ein Mann im Waldstück festgenommen, der zuvor versucht hatte zu fliehen.
Bei dem 55-jährigen Mann wurde bei einer Durchsuchung eine kleine Menge Betäubungsmittel gefunden und beschlagnahmt. Es konnten jedoch keine Hinweise auf Wilderei bestätigt werden. Der Mann wollte nicht angeben, was er zu dieser Uhrzeit in dem Waldstück machte.
Die zweite Person konnte in der Nacht nicht gefunden werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls zurück, von 18308 im Jahr 2022 auf 17709 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb relativ konstant, mit 15296 Verdächtigen im Jahr 2022 und 15189 im Jahr 2023. Interessanterweise stieg die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 3396 im Jahr 2022 auf 3798 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt








