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Worms und Umland: Polizei bittet um mehr Aufmerksamkeit im Straßenverkehr

Mit dem Schulstart in Rheinland-Pfalz sind zahlreiche Kinder unterwegs. Verkehrsteilnehmer sollen besonders umsichtig sein, um Unfälle zu vermeiden.

Foto: Depositphotos

Worms und Umland (ost)

Zum Start des neuen Schuljahres in Rheinland-Pfalz am 10.08.2026 machen sich erneut viele Kinder auf den Weg zur Schule. Besonders Erstklässler müssen sich erst an die Regeln im Straßenverkehr gewöhnen und reagieren oft unvorhersehbar. Aus diesem Grund bittet die Polizei alle Verkehrsteilnehmer, insbesondere in der Nähe von Schulen, Bushaltestellen und Fußgängerüberwegen, besonders aufmerksam zu sein, die Geschwindigkeit anzupassen und jederzeit bereit zu bremsen.

Auch Eltern leisten einen Beitrag zu einem sicheren Schulweg. Der Weg zur Schule sollte gemeinsam geübt und idealerweise zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Es ist ratsam, auf das sogenannte Elterntaxi zu verzichten. Zusätzlicher Verkehr, Halten in zweiter Reihe oder auf Gehwegen sowie abrupte Wendemanöver direkt vor Schulen führen immer wieder zu gefährlichen Situationen und erhöhen das Risiko von Unfällen.

Wenn die Autofahrt unvermeidbar ist, empfiehlt die Polizei, die Kinder in sicherer Entfernung zur Schule aussteigen zu lassen. Dadurch wird der Bereich vor den Schulen entlastet und die Sicherheit aller Kinder erhöht. Gegenseitige Rücksichtnahme und die Einhaltung der Verkehrsregeln tragen dazu bei, Unfälle zu vermeiden und einen sicheren Schulstart zu gewährleisten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140161 Unfälle. Davon waren 13630 Unfälle mit Personenschaden, was 9.72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5625 Unfälle aus, was 4.01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 897, was 0.64% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 120009, was 85.62% entspricht. Innerorts gab es 9397 Unfälle (6.7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6632 Unfälle (4.73%) und auf Autobahnen 1554 Unfälle (1.11%). Die Anzahl der Getöteten betrug 134, die Schwerverletzten 2545 und die Leichtverletzten 14904.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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