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Zivilfahnder kontrollieren Autobahnen um Mainz

Am 25.02.2026 wurden zahlreiche Personen und Fahrzeuge auf Verstöße überprüft. Es wurden 8 Strafverfahren eingeleitet, darunter Urkundenfälschung und Diebstahl.

Foto: Depositphotos

Wörrstadt (ost)

Am 25.02.2026 führten Zivilfahnder der Verkehrsdirektion Mainz sowie der Polizeipräsidien Südhessen, Trier und Westpfalz Kontrollen auf den Autobahnen rund um Mainz durch. Dabei wurden zahlreiche Fahrzeuge und Personen überprüft und teilweise festgenommen. Insgesamt wurden 8 Strafverfahren eingeleitet, darunter Urkundenfälschung, Diebstahl, unerlaubter Aufenthalt, Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie Verstöße gegen das Betäubungsmittel- und das Pflichtversicherungsgesetz. Bei mehreren kontrollierten Personen gab es bereits Fahndungsnotizen.

Während der Kontrolle eines PKW wurde festgestellt, dass der 35-jährige Fahrer ohne festen Wohnsitz keine gültige Fahrerlaubnis besaß und unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, wie der Drogenschnelltest zeigte. Im Kofferraum des Fahrzeugs fanden die Zivilfahnder offensichtlich gestohlene, originalverpackte Nassrasierer und elektrische Zahnbürsten sowie ein verdächtiges Hebelwerkzeug. Alle Gegenstände wurden sichergestellt und der Fahrer wurde erkennungsdienstlichen Maßnahmen unterzogen. Der 52-jährige Beifahrer aus Mainz war bereits mehrmals polizeilich aufgefallen und wurde aufgrund von drei bestehenden Haftbefehlen festgenommen.

In einem anderen PKW war der 53-jährige Fahrer unauffällig. Der 49-jährige Beifahrer aus Mainz hingegen präsentierte polnische Personaldokumente, die schnell als Fälschungen entlarvt und beschlagnahmt wurden. Tatsächlich handelte es sich nicht um einen polnischen Staatsbürger, sondern um einen georgischen Staatsangehörigen, der sich illegal in Deutschland aufhielt. Der Beifahrer muss sich nun wegen zwei gefälschter Urkunden und unerlaubten Aufenthalts verantworten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 18308 auf 17709 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 15296 im Jahr 2022 und 15189 im Jahr 2023 relativ konstant. Insgesamt gab es in Rheinland-Pfalz weniger Drogenfälle im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen, wo im Jahr 2023 73917 Fälle registriert wurden.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 19.832 19.296
Anzahl der aufgeklärten Fälle 18.308 17.709
Anzahl der Verdächtigen 15.296 15.189
Anzahl der männlichen Verdächtigen 13.125 12.968
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.171 2.221
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.396 3.798

Quelle: Bundeskriminalamt

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