Vandalismus verursacht hohen Sachschaden im Schulgebäude. Täter brachen Türen auf und durchwühlten Schränke, Beuteschaden gering im Vergleich zum Sachschaden.
Zweibrücken: Einbruchdiebstahl in Hofenfels-Gymnasium

Zweibrücken (ost)
Bislang unbekannte Täter brachen zwischen Freitag (06.03.2026) und Sonntag (08.03.2026) gewaltsam in das Schulgebäude in der Zeilbäumerstraße ein. Gemäß den aktuellen Ermittlungen zerstörten die Täter auf dem Dach des Schulgebäudes mehrere Glaskuppeln. Über eine dieser Kuppeln gelangten die Einbrecher schließlich ins Innere der Schule. Dort wurden gezielt verschiedene Räume durchsucht. Die Diebe brachen die Türen zum Sekretariat und zum schuleigenen Kiosk auf. Auch diverse Schränke in den Fluren wurden gewaltsam geöffnet und durchsucht.
Obwohl die genaue Schadenshöhe noch nicht feststeht, scheint der Wert der gestohlenen Gegenstände nach einer ersten Überprüfung gering zu sein: Es wurden vermutlich nur Lebensmittel entwendet. Der entstandene Sachschaden hingegen wird nach ersten Schätzungen auf einen hohen fünfstelligen Betrag geschätzt.
Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Pirmasens unter der Telefonnummer 0631 369-15199 oder per E-Mail kipirmasens@polizei.rlp.de in Verbindung zu setzen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Rheinland-Pfalz stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 2515 Fälle registriert, wobei 382 Fälle gelöst werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 384, wovon 319 männlich und 65 weiblich waren. 147 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 2689, wobei 431 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 422, davon waren 355 männlich und 67 weiblich. 187 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.515 | 2.689 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 382 | 431 |
| Anzahl der Verdächtigen | 384 | 422 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 319 | 355 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 65 | 67 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 187 |
Quelle: Bundeskriminalamt








