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Aachen: Polizei zieht Bilanz nach Fußballspiel in Saarbrücken

Der Einsatz verlief überwiegend problemlos, trotz kurzfristiger Verkehrsbehinderungen und Identitätsfeststellungen bei Problemfans. Unterstützung kam aus Rheinland-Pfalz und Hessen.

Foto: unsplash

Saarbrücken (ost)

Saarbrücken. Bei der heutigen Begegnung zwischen dem 1. FC Saarbrücken und Alemannia Aachen gab es einen polizeilichen Einsatz, der größtenteils problemlos verlief. Die Sperrung der Camphauser Straße aufgrund des Einsatzes führte zwar zu kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen, aber einige Fans der Heimmannschaft beschäftigten die Polizei bereits vor dem Spiel.

In einer Gaststätte im Stadtteil Malstatt versammelten sich über 40 Fans der Heimmannschaft, darunter mutmaßlich Personen, die vor zwei Wochen an einer Auseinandersetzung im Saarbrücker Ludwigspark beteiligt waren. Die Einsatzkräfte führten Identitätsfeststellungsmaßnahmen bei den Personen durch.

Am heutigen Sonntagabend (15.12.2024) kamen wie erwartet über 13.000 Zuschauerinnen und Zuschauer zu dem Drittliga-Spiel im Saarbrücker Ludwigspark, darunter auch mehrere Hundert sogenannte Problemfans beider Teams. Die saarländische Polizei wurde von Einsatzkräften aus Rheinland-Pfalz und Hessen unterstützt. Etwa 300 Einsatzkräfte sorgten für die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher rund um das Spiel und den Saarbrücker Ludwigspark.

Vor und während des Spiels wurden viele pyrotechnische Gegenstände, darunter auch Feuerwerkskörper, gezündet. Einige Feuerwerkskörper wurden von der Gästetribüne in Richtung Nordtribüne geworfen. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde niemand verletzt. Es werden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Kurz nach 22 Uhr traten die Fans der Gästemannschaft, die mit Reisebussen, Kleinbussen und eigenen Fahrzeugen angereist waren, unter Polizeibegleitung die Heimreise an. Danach wurde die Sperrung der Camphauser Straße aufgehoben.

Quelle: Presseportal

nf24