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Brandstiftung in Saarlouis: Ermittlung gegen zwei Jugendliche

Die Polizei ermittelt zwei Jugendliche nach einem Großbrand in Saarlouis. Beweismaterial wurde sichergestellt und die Ermittlungen dauern an.

Foto: Unsplash

Saarbrücken/Saarlouis (ost)

Heute Morgen (08.07.2026) hatten die Einsatzkräfte der saarländischen Polizei Erfolg bei den Durchsuchungsmaßnahmen. Nach dem Brand eines großen Gebäudekomplexes in Saarlouis in der Nacht von Samstag (27.06.2026) auf Sonntag (28.06.2026) konnten die Ermittler zwei Verdächtige identifizieren und entsprechende Durchsuchungsbeschlüsse vollstrecken.

Der Großbrand in der Saarlouiser Innenstadt brach am frühen Sonntagmorgen um 02:20 Uhr aus. In der Ludwig-Karl-Balzer-Allee standen zwei Fahrzeuge und ein großes Gewerbegebäude in Flammen. Über 150 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren vor Ort und kämpften über mehrere Stunden gegen das Feuer, bis es schließlich gelöscht werden konnte. Der Gesamtschaden wird derzeit auf mehrere Millionen Euro geschätzt.

Anschließend übernahmen die Beamtinnen und Beamten des Fachdezernats für Branddelikte beim Landeskriminalamt die weiteren Untersuchungen. Nach Hinzuziehung weiterer Experten der Kriminalpolizei konnte nach ausführlichen Untersuchungen zur Feststellung der Brandursache festgestellt werden, dass das Feuer vorsätzlich gelegt wurde.

Die Ermittlungen wurden daher wegen des Verdachts der Brandstiftung fortgesetzt. In enger Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen der örtlich zuständigen Polizeiinspektion Saarlouis konnten die Ermittler des Landeskriminalamts schließlich drei Personen identifizieren, die verdächtigt werden, für den Brand verantwortlich zu sein. Es handelt sich um zwei Jugendliche aus dem Landkreis Saarlouis.

Ein Antrag auf Wohnungsdurchsuchung bei den Verdächtigen, gestellt von der sachleitenden Staatsanwaltschaft Saarbrücken, wurde schließlich von einem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Saarbrücken erlassen und heute Morgen vollstreckt. Dabei konnten die eingesetzten Kräfte Beweismaterial sicherstellen, das nun ausgewertet werden muss.

Die weiteren Ermittlungen, insbesondere zur Identifizierung des dritten Täters, dauern an. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst in Saarbrücken unter der Tel.: 0681/962-2133 entgegen. Für die Hinweisübermittlung kann auch die Onlinewache unter https://portal.onlinewache.polizei.de/de/ genutzt werden.

Quelle: Presseportal

nf24