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Brühl: Explosion mit einem Toten und vier Schwerverletzten in Völklingen

Polizei geht von menschlichem Handeln aus. Am 18.04.2026 ereignete sich gegen 00:15 Uhr eine Explosion in einer Fußgängerunterführung in Völklingen. Ein Toter und vier Schwerverletzte wurden gefunden, die Polizei ermittelt weiterhin.

Foto: Depositphotos

Saarbrücken/Völklingen. (ost)

Heute (18.04.2026) wurden um 00:15 Uhr mehrere Notrufe über einen lauten Knall in Völklingen im Bereich einer Fußgängerunterführung bei der Polizei eingereicht. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte einen Toten und vier schwerverletzte Personen fest. Die Polizei ermittelt weiterhin zur Ursache und zum genauen Ablauf des Geschehens.

Nach Eingang der Meldung begaben sich Polizei- und Rettungskräfte unverzüglich zur besagten Fußgängerunterführung zwischen den Straßen „In der Grät“ und „Im alten Brühl“ in Völklingen. Dort fanden sie insgesamt vier schwerverletzte Männer, die in umliegende Krankenhäuser gebracht wurden. Zwei der Schwerverletzten schweben in Lebensgefahr. Für einen weiteren Mann kam jede Hilfe zu spät, er verstarb vor Ort.

Der Bereich wurde daraufhin von der Polizei abgeriegelt und gesichert. Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung und die umliegenden Anwohner. Die Polizei geht derzeit davon aus, dass es sich um eine durch menschliches Handeln verursachte Explosion handelt. Die Ermittlungen zur genauen Ursache und zum Ablauf des Geschehens dauern an. Die Sperrungen werden aufgrund der Tatortuntersuchung noch mehrere Stunden bestehen bleiben.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Tel.: 0681/962-2133 zu melden. Alternativ kann auch die Onlinewache unter https://portal.onlinewache.polizei.de/de genutzt werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Saarland für 2022/2023

Die Mordraten in Saarland zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 22 Fälle registriert, von denen alle gelöst wurden. Es gab insgesamt 21 Verdächtige, darunter 17 Männer und 4 Frauen, von denen 9 nicht-deutsch waren. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 36, von denen 30 gelöst wurden. Es gab insgesamt 46 Verdächtige, darunter 40 Männer und 6 Frauen, von denen 23 nicht-deutsch waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 22 36
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22 30
Anzahl der Verdächtigen 21 46
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17 40
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 6
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 9 23

Quelle: Bundeskriminalamt

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