Polizei verhaftet deutschen Staatsbürger nach Diebstählen in Universität und Studentenwohnungen. Ermittlungen und Verwertungstaten des Beschuldigten dauern an.
Einbruchsserie in Saarbrücken

Saarbrücken (ost)
Am 18. November 2025 gelang es dem Kriminalermittlungsdienst der PI Saarbrücken-Stadt, einen 32-jährigen deutschen Staatsbürger festzunehmen, der möglicherweise für verschiedene Einbrüche in gewerblich genutzte Objekte der Universität Saarbrücken und lokale Studentenwohnungen verantwortlich ist. Der Beschuldigte verschaffte sich zunächst in der Nacht vom 14. auf den 15. November 2025 unrechtmäßig Zugang zu einem Bürogebäude der Universität, aus dem er unter anderem verschiedene Schlüssel stahl. In den folgenden Tagen nutzte er die gestohlenen Schlüssel teilweise, um in weitere Bürogebäude und Studentenwohnungen nach Wertgegenständen zu suchen. Dabei machte er sich regelmäßig die Abwesenheit der Verantwortlichen oder Bewohner zunutze.
Im Rahmen eines anderen Strafverfahrens wurde am 18. November 2025 auf richterliche Anordnung ein Hotelzimmer in Saarbrücken durchsucht, das vom 32-jährigen Beschuldigten genutzt wurde. Dabei gab er spontan gegenüber den Beamten an, für die aktuelle Einbruchsserie an der Universität und in entsprechenden Studentenwohnungen verantwortlich zu sein. Bei der Durchsuchung konnten Teile des gestohlenen Diebesguts aus der Einbruchsserie gefunden und sichergestellt werden.
Ein zuvor außer Vollzug gesetzter Haftbefehl gegen den bereits einschlägig vorbestraften Beschuldigten wurde schließlich von der zuständigen Staatsanwaltschaft vollstreckt, so dass sich der 32-Jährige nun in einer örtlichen JVA befindet. Die polizeilichen Ermittlungen zu der Einbruchsserie sowie die weiteren Straftaten des Beschuldigten, beispielsweise durch den Einsatz gestohlener Bankkarten, dauern weiterhin an.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Saarland für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Saarland zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 1006 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 964 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 168 auf 131 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 155 auf 121, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 126 auf 104 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 29 auf 17 abnahm. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen ging von 69 auf 51 zurück. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 27061 Fällen die höchste Anzahl von Einbrüchen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.006 | 964 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 168 | 131 |
| Anzahl der Verdächtigen | 155 | 121 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 126 | 104 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 29 | 17 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 69 | 51 |
Quelle: Bundeskriminalamt








