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Ensdorf: Öffentlichtkeitsfahndung nach schwerem Raub

Die Polizei sucht nach einem unbekannten Täter, der eine Kassiererin mit einer Waffe bedrohte und die Filiale verließ. Hinweise werden erbeten.

unbekannter Täter
Foto: Presseportal.de

Ensdorf (ost)

Am Montag, dem 14.07.2025 ereignete sich um 12:05 Uhr ein schwerer Raubüberfall im Verkaufsraum eines TEDI-Markts in der Provinzialstraße 106 in 66806 Ensdorf durch einen bisher unbekannten männlichen Täter. Im Zuge der Ermittlungen konnten Videoaufnahmen des Verdächtigen gesichert werden. Mit diesen Bildern sucht die Polizei nun nach der Person und bittet die Bevölkerung um Unterstützung. Der bisher unbekannte Täter begab sich zur Kasse des genannten TEDI-Markts und bedrohte die Kassiererin mit einer schwarzen Schusswaffe. Die Kassiererin flüchtete daraufhin aus dem Kassenbereich. Anschließend nahm der bisher unbekannte Täter die gestohlene Ware an sich und verließ den Laden. Beschreibung der Person: Die Person ist schlank, ca. 170 cm groß und hat dunkle kurze Haare. Zur Tatzeit trug sie einen dunklen hellgrauen Rundhalspullover, eine eng anliegende graue Hose mit aufgesetzten Seitentaschen, schwarze Sneaker, eine schwarze Basecap mit rechteckigem Patch vorne sowie eine schwarze Stoffmaske. Hinweise zur abgebildeten Person oder ihrem Aufenthaltsort nimmt die Polizeiinspektion in Saarlouis unter der Telefonnummer +49 (0)6831/901-0 entgegen.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Saarland für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Saarland zwischen 2022 und 2023 sind im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen, der Region mit den meisten registrierten Raubfällen in Deutschland im Jahr 2023 – 12625, vergleichsweise niedrig. Im Jahr 2022 wurden in Saarland 414 Fälle von Raubüberfällen registriert, wovon 257 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 341 Verdächtige, darunter 305 Männer und 36 Frauen. 122 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Raubüberfälle in Saarland auf 427 Fälle, von denen jedoch nur 232 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 304 Verdächtige, darunter 272 Männer und 32 Frauen. 145 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 414 427
Anzahl der aufgeklärten Fälle 257 232
Anzahl der Verdächtigen 341 304
Anzahl der männlichen Verdächtigen 305 272
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 32
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 122 145

Quelle: Bundeskriminalamt

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