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Falsche „Knöllchen“ in Saarbrücken

Die Polizei warnt vor gefälschten Parkverwarnungen in Saarbrücken, die zur Zahlung an eine belgische Bank auffordern. Betroffene sollten sich umgehend an die Polizei wenden.

Foto: unsplash

Saarbrücken-Malstatt (ost)

Während der Weihnachtstage informierten mehrere Anwohner im Bereich Saarbrücken-Malstatt oder Verkehrsteilnehmer, die dort ihre Fahrzeuge abgestellt hatten, die Polizeiinspektion Burbach darüber, dass an ihren Autos vermutlich gefälschte Knöllchen der Landeshauptstadt Saarbrücken an der Windschutzscheibe angebracht worden waren. Es wurde ein Parkverstoß beanstandet und zur Last gelegt, der nicht näher spezifiziert wird und offensichtlich willkürlich an den Fahrzeugen angebracht wird, ohne dass tatsächlich ein Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung vorliegt.

Es wird gefordert, dass innerhalb von 14 Tagen 25 Euro auf ein belgisches Bankkonto überwiesen werden (erkennbar an dem Länderkürzel BE vor der eigentlichen Nummer). Als Verwendungszweck sollte das Kennzeichen des Falschparkers angegeben werden.

Zum Schluss wird um rechtzeitige Bezahlung und Verständnis gebeten. Um dem Betrugsversuch Glaubwürdigkeit zu verleihen, ist das Dokument mit dem Logo der Landeshauptstadt Saarbrücken versehen.

Die Polizei warnt davor, den Betrag an das angegebene Bankkonto zu überweisen. Es handelt sich ausdrücklich nicht um ein „Knöllchen“ der Landeshauptstadt, sondern um eine Betrugsmasche von noch unbekannten Tätern.

Betroffene werden gebeten, sich an ihre örtlich zuständige Polizeidienststelle zu wenden oder den Kriminaldauerdienst in Saarbrücken (0681/9622133) zu kontaktieren.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Saarland für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Saarland insgesamt 99415 Verkehrsunfälle. Davon waren 13027 Unfälle mit Personenschaden, was 13.1% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 3546 Fälle aus, was 3.57% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 714 Fällen registriert, was 0.72% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 82128, was 82.61% entspricht. Innerorts ereigneten sich 11666 Unfälle (11.73%), außerorts (ohne Autobahnen) 3709 Unfälle (3.73%) und auf Autobahnen 1009 Unfälle (1.01%). Insgesamt gab es 187 Getötete, 3408 Schwerverletzte und 12789 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 99.415
Unfälle mit Personenschaden 13.027
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 3.546
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 714
Übrige Sachschadensunfälle 82.128
Ortslage – innerorts 11.666
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 3.709
Ortslage – auf Autobahnen 1.009
Getötete 187
Schwerverletzte 3.408
Leichtverletzte 12.789

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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