Polizei sucht Zeugen nach Angriff mit Cocktailglas in Gaststätte. Täter flüchtig, Opfer mit Schnittverletzungen am Kopf.
Gefährliche Körperverletzung in Saarbrücken

Saarbrücken (ost)
In der Nacht vom Samstag, dem 26. April 2025, ereignete sich in einer Gaststätte in Saarbrücken eine gefährliche Körperverletzung. Nach einem verbalen Streit warf ein bislang unbekannter Mann ein Cocktailglas auf eine Frau und traf sie an der linken Seite ihres Kopfes. Das Glas zerbrach daraufhin und verursachte zwei Schnittverletzungen am Kopf.
Der Unbekannte war in Begleitung von drei weiteren Männern und einer Frau. Eine Überwachungskamera in der Gaststätte konnte den Mann kurz vor der Tat beim Betreten des Lokals aufzeichnen.
Beschreibung des Täters:
Zur Identifizierung des unbekannten Täters werden Zeugen gebeten, sich unter der 0681/962-2133 mit dem Kriminaldauerdienst oder einer anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch über die Onlinewache der Landespolizeidirektion (www.onlinewache.saarland.de) gemeldet werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Saarland für 2022/2023
Die Mordraten im Saarland zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 22 Fälle registriert, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 21 Verdächtige, darunter 17 männliche und 4 weibliche Verdächtige. 9 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Mordfälle auf 36, wobei 30 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 46 Verdächtige, darunter 40 Männer und 6 Frauen. 23 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 22 | 36 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22 | 30 |
| Anzahl der Verdächtigen | 21 | 46 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17 | 40 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4 | 6 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 9 | 23 |
Quelle: Bundeskriminalamt








