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Grenzkontrollen: Bundespolizei nimmt gesuchte Straftäter fest

Im Rahmen von Binnengrenzkontrollen wurden am 23. und 24. Mai 2026 mehrere Gesuchte mit Haftbefehl festgenommen, darunter rumänische, syrische, afghanische und bulgarische Staatsangehörige.

Foto: Depositphotos

Saarbrücken/ Perl (ost)

Während der vorübergehend wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen konnte die Bundespolizei am 23. und 24. Mai 2026 mehrere Gesuchte mit Haftbefehl festnehmen.

Am 23. Mai 2026 führten Einsatzkräfte der Bundespolizei um 03:45 Uhr eine Kontrolle an einem grenzüberschreitenden Reisebus am Saarbrücker Fernbusbahnhof durch. Ein rumänischer Staatsbürger konnte zunächst keine gültigen Ausweisdokumente vorweisen und wurde zwecks Identitätsfeststellung zur Polizeidienststelle gebracht. Dort stellte sich heraus, dass gegen den 25-jährigen Mann ein Haftbefehl wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz vorlag. Da er die geforderte Kaution von 900 Euro nicht zahlen konnte, wurde er zur Verbüßung einer 14-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe inhaftiert.

Am selben Abend wurde um 22:00 Uhr an der Kontrollstelle auf der BAB 8 der Beifahrer eines deutschen Renaults festgenommen. Der 34-jährige rumänische Staatsbürger war zu einer Geldstrafe von 2.625 Euro wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt worden. Da er die Summe nicht begleichen konnte, musste er eine Ersatzfreiheitsstrafe von 87 Tagen antreten. Auch er wurde inhaftiert.

Am 24. Mai 2026 kontrollierte die Bundespolizei um 11:30 Uhr an der BAB 8 im Bereich der Landesgrenze zu Luxemburg einen syrischen Staatsbürger bei der Einreise nach Deutschland. Gegen ihn lag ein Haftbefehl wegen Betrugs vor. Durch Bezahlung der Geldstrafe in Höhe von 450 Euro konnte er eine 15-tägige Ersatzfreiheitsstrafe vermeiden und seine Reise fortsetzen.

Nur kurz darauf, gegen 12:00 Uhr, kontrollierten Einsatzkräfte an der BAB 6 einen afghanischen Staatsbürger als Mitfahrer in einem in Frankreich zugelassenen Fahrzeug. Die Überprüfung ergab eine Festnahmeaufforderung wegen versuchter illegaler Einreise. Der 26-jährige Mann konnte die verhängte Geldstrafe von 590 Euro begleichen und somit eine 59-tägige Ersatzfreiheitsstrafe umgehen.

In den späten Abendstunden desselben Tages wurde um 23:30 Uhr ein 27-jähriger bulgarischer Staatsbürger bei der Einreise aus Frankreich auf der BAB 6 kontrolliert. Gegen ihn lag ein Haftbefehl wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz vor. Nach anfänglichen Schwierigkeiten bei der Zahlung konnte er die Geldstrafe von 400 Euro begleichen und somit die Vollstreckung einer 10-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe verhindern.

Quelle: Presseportal

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