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Hangard: Feuerwehr rettet Menschen in Wiebelskirchen

Die Freiwillige Feuerwehr Neunkirchen rettete eine Frau und einen Mann aus einem brennenden Wohnhaus mit Sprungpolster und Drehleiter.

Bildurheber: Christopher Benkert (Feuerwehr Neunkirchen)
Foto: Presseportal.de

Wiebelskirchen (ost)

In einer extremen Situation gelang es der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen in der Nacht zum Dienstag, dem 21. Januar, eine Frau und einen Mann aus einem brennenden Haus in der Kuchenbergstraße in Wiebelskirchen zu retten. Mit Hilfe eines Sprungpolsters und einer Drehleiter konnten die beiden Personen gerettet werden, die im Haus von Feuer und Rauch eingeschlossen waren. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurden beide Verletzten in nahegelegene Krankenhäuser gebracht.

Schon die Alarmierung, die die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen mitten in der Nacht um 00:30 Uhr aus dem Schlaf riss, verhieß nichts Gutes: „Wohnungsbrand mit Menschenrettung“. Kurz nach dem Alarm bestätigten die Feuerwehrleute bei ihrem Eintreffen in der Kuchenbergstraße beide Teile der Alarmmeldung. Dichter Brandrauch drang aus dem schmalen Wohnhaus in den dunklen Nachthimmel. Zwei Menschen im ersten und zweiten Obergeschoss machten sich durch Fenster bemerkbar. Die Situation verschärfte sich dramatisch, als der Mann im zweiten Obergeschoss aus dem Fenster stieg und sich an einem Metallgeländer festklammerte. Die Feuerwehr musste einen schnellen Rettungsweg finden, um ihn zu retten. Ein Sprungpolster wurde aufgeblasen und unter den Mann positioniert, der dann sicher in das Polster springen konnte.

Sprungpolster gehören zur Standardausrüstung vieler Feuerwehrfahrzeuge und können Menschen aus bis zu 16 Metern Höhe retten – dies entspricht dem vierten oder fünften Stockwerk. Die kompakten Kissen können in wenigen Sekunden aufgeblasen werden und dienen dazu, Menschen aus prekären Situationen zu retten, kommen aber selten zum Einsatz.

Mit der Drehleiter, die in der Kuchenbergstraße positioniert war, gelang es der Feuerwehr kurz darauf, auch die im ersten Obergeschoss eingeschlossene Frau zu retten. Beide Personen wurden am Einsatzort medizinisch versorgt und dann mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Nach der erfolgreichen Rettung konzentrierte sich die Feuerwehr auf die Brandbekämpfung. Der Löschangriff mehrerer Atemschutztrupps zeigte schnell Wirkung. Eine weitere Ausbreitung des Feuers konnte verhindert und der Brand auf das Treppenhaus begrenzt werden. Das Haus ist aufgrund der Schäden durch Feuer und Rauch nicht mehr bewohnbar. Die angrenzenden Wohnhäuser mussten vorübergehend evakuiert werden, konnten jedoch bald wieder bezogen werden.

Gegen drei Uhr konnte die Feuerwehr Neunkirchen ihren Einsatz beenden und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben, die Ermittlungen zur Brandursache aufnahm. Etwa 70 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen, des Rettungsdienstes und der Polizei waren in der Kuchenbergstraße im Einsatz. Die Feuerwehr war mit den Löschbezirken Wiebelskirchen und Hangard vor Ort. Zusätzlich zur Drehleiter aus der Innenstadt und dem Einsatzleitwagen aus Wellesweiler kam auch Kreisbrandinspekteur Michael Sieslack nach Wiebelskirchen, um sich über den Einsatz zu informieren.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Saarland für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 99415 Verkehrsunfälle in Saarland. Davon waren 13027 Unfälle mit Personenschaden, was 13.1% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 3546 Fälle aus, was 3.57% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 714 Fällen (0.72%) vergleichsweise gering. Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle mit 82128 Fällen (82.61%). Innerorts ereigneten sich 11666 Unfälle (11.73%), außerorts (ohne Autobahnen) 3709 Unfälle (3.73%) und auf Autobahnen 1009 Unfälle (1.01%). Insgesamt gab es 187 Getötete, 3408 Schwerverletzte und 12789 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 99.415
Unfälle mit Personenschaden 13.027
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 3.546
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 714
Übrige Sachschadensunfälle 82.128
Ortslage – innerorts 11.666
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 3.709
Ortslage – auf Autobahnen 1.009
Getötete 187
Schwerverletzte 3.408
Leichtverletzte 12.789

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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