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Heutige (11.11.2023) Blaulichtmeldungen aus Saarland

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Saarland vom 11.11.2023

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

11.11.2023 – 17:25

POL-SL: Mehrere Demonstrationslagen in Saarbrücken

Heute (11.11.2023) fanden in Saarbrücken mehrere Kundgebungen und angemeldete Gegendemonstrationen statt. Die Polizei war mit einer starken Präsenz im Einsatz, um mit den verschiedenen Demonstrationen umzugehen.

Um 11:00 Uhr begann im Staden-Bereich ein Marsch unter dem Motto "Lebensmarsch", der vom Aktionskomitee "Christen für das Leben" organisiert wurde. Im Zuge dessen gab es drei Gegendemonstrationen.

Etwa 200 Personen versammelten sich vor dem Pro Familia-Gebäude, während die Partei "Die Partei" einen eigenen Marsch hinter dem "Lebensmarsch" bildete. Eine weitere Gegendemonstration fand vor der Europagalerie statt, nachdem der "Lebensmarsch" ebenfalls dort angekommen war und seine Abschlusskundgebung abhielt.

Der Marsch der Partei "Die Partei" hatte etwa 50 Teilnehmer, während bei der Gegendemonstration vor der Europagalerie etwa 200 Demonstranten anwesend waren. Am "Lebensmarsch" nahmen ebenfalls rund 200 Personen teil, die während der Route mehrmals von kleineren störenden Gruppen aus dem linken Spektrum belästigt wurden. Die Einsatzkräfte mussten in Bereichen wie der Paul-Marien-Straße, der Kreuzung Bahnhofstraße/Dudweilerstraße und der Viktoriastraße mehrere dieser Störer gewaltsam abdrängen. Die Polizei führte Identitätsfeststellungen durch und leitete mehrere Strafverfahren ein.

Gegen 14:00 Uhr startete ein weiterer Demonstrationszug auf dem Landwehrplatz unter dem Motto "Friedensmarsch für Palästina - Gemeinsam gegen Krieg und Gewalt". Die Demonstration mit etwa 200 Teilnehmern führte vom Landwehrplatz über die Straße Am Stadtgraben, Betzenstraße, Dudweilerstraße und kehrte dann zum Landwehrplatz zurück.

Mehrere mitgeführte Flaggen und zwei Plakate wurden von Teilnehmern sichergestellt. Auf den Flaggen war eine Faust abgebildet, die in Verbindung mit einer verbotenen Vereinigung stehen könnte. Die Identität der Personen, die diese Gegenstände mitführten, wurde festgestellt und es wurden Strafverfahren eingeleitet.

Im Zusammenhang mit dem "Friedensmarsch für Palästina" kam es auf der Wilhelm-Heinrich-Brücke zu möglicher Volksverhetzung durch einen Verkehrsteilnehmer. Dieser musste aufgrund des vorbeiziehenden Demonstrationszugs mit seinem Auto warten und äußerte sich dann lautstark beleidigend gegenüber den Demonstranten.

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Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

nf24