Bundespolizei stellt Tatverdächtige fest. Jugendliche brachen Holzhütten auf und entwendeten Gegenstände. Festgenommener 16-Jähriger in Haft.
Illingen: Untersuchungshaft nach Einbruchdiebstahl

Landsweiler-Reden (ost)
Am Mittwoch, dem 9. Juli 2025, bemerkte eine Streife der Bundespolizeiinspektion Saarbrücken gegen 02:30 Uhr in der Umgebung des Bahnhofs Landsweiler-Reden eine Gruppe von 3 Jugendlichen. Die scheinbar minderjährigen Personen trugen neben einem Ghettoblaster eine Tasche voller alkoholischer Getränke bei sich.
Während der Überprüfung wurde festgestellt, dass gegen einen der Jugendlichen ein Haftbefehl des Amtsgerichts Saarbrücken wegen eines Raubüberfalls vorlag. Der 16-Jährige wurde vorübergehend festgenommen und zur Bundespolizeiwache am Hauptbahnhof Saarbrücken gebracht. Am Morgen stellte sich heraus, dass in der Bergmannshalde in Landsweiler-Reden eingebrochen worden war. Der Einbruch wird dem vorläufig festgenommenen Jugendlichen und seinen beiden Begleitern zugeschrieben.
Die Gruppe wird konkret verdächtigt, am Dienstagabend, dem 8. Juli 2025, mit einem mitgebrachten Brecheisen fünf Holzhütten aufgebrochen und verschiedene Gegenstände gestohlen zu haben. Darunter den mitgeführten Ghettoblaster und alkoholische Getränke.
Der Einbruch war der Bundespolizeistreife zum Zeitpunkt der Festnahme am Mittwoch noch nicht bekannt. Trotzdem konnten Teile des gestohlenen Diebesguts von der Bundespolizei sichergestellt werden. Am 9. Juli 2025 wurde der festgenommene 16-Jährige einem Richter vorgeführt und die Untersuchungshaft bestätigt. Danach wurde der Jugendliche in ein örtliches Gefängnis gebracht.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Saarland für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Saarland zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 1006 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 964 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 168 auf 131 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 155 auf 121, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 126 auf 104 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 29 auf 17 abnahm. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen verringerte sich von 69 auf 51. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.006 | 964 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 168 | 131 |
| Anzahl der Verdächtigen | 155 | 121 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 126 | 104 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 29 | 17 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 69 | 51 |
Quelle: Bundeskriminalamt








