Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Kleinblittersdorf: Telefonbetrüger im Saarland erfolgreich – Vermögensschaden im sechsstelligen Bereich

Im Saarland waren Telefonbetrüger in drei Fällen erfolgreich, indem sie hohe Bargeldbeträge durch falsche Tatsachen erlangten. Die Polizei warnt vor dubiosen Anrufen!

Foto: Depositphotos

Saarbrücken (ost)

Während der Woche haben Betrüger im Saarland in drei Fällen Erfolg gehabt. Durch das Vorspielen falscher Tatsachen haben sie auf zwei verschiedenen Wegen das Vertrauen der Opfer gewonnen und hohe Bargeldbeträge erhalten.

Am Montag (19. Februar 2024) hat sich ein unbekannter Anrufer bei einem 76-jährigen Mann aus Sulzbach gemeldet und behauptet, dass sein Enkel in einen tödlichen Verkehrsunfall verwickelt sei. Um die Untersuchungshaft zu vermeiden, verlangte der Betrüger eine große Geldsumme. Etwa eine Stunde später übergab die Lebensgefährtin des Opfers an der Haustür einen Geldbetrag im mittleren fünfstelligen Bereich an einen Geldboten, der zur Übergabe erschienen war.

Am Mittwoch (21. Februar 2024) hat ein Betrüger eine ältere Dame aus Saarbrücken ebenfalls telefonisch kontaktiert. Auch hier wurde der 85-Jährigen suggeriert, dass ihr Sohn in einen tödlichen Verkehrsunfall verwickelt sei und nun eine hohe Geldsumme erforderlich sei, damit der Sohn nicht ins Gefängnis müsse. Fast zwei Stunden später erschien eine Frau, die angab vom Landgericht zu sein, bei der Seniorin und nahm den zuvor vereinbarten Geldbetrag in bar entgegen. Hier entstand ein finanzieller Schaden im niedrigen fünfstelligen Bereich.

Am gestrigen Donnerstag (22. Februar 2024) hat ein Unbekannter einen Mann in der Gemeinde Kleinblittersdorf angerufen. Er gab sich als Beamter der Kriminalpolizei aus und erzählte dem 88-Jährigen, dass eine Geldfälscherbande festgenommen worden sei, die in Saarbrücken gefälschte Geldscheine im Umlauf gebracht habe. Um dies zu überprüfen, würden nun Stichproben durchgeführt, weshalb der Senior eine hohe Geldsumme an die Polizei übergeben solle. In diesem Glauben übergab der Mann am späten Nachmittag Bargeld im mittleren fünfstelligen Bereich an der Haustür an einen Geldboten.

Im Verlauf der Woche hat die saarländische Polizei bis heute Morgen insgesamt 30 weitere, jedoch erfolglose Anrufe registriert, bei denen Betrüger versuchten, nach dem zuvor beschriebenen Vorgehen an das Vermögen der Angerufenen zu gelangen.

Aufgrund der aktuellen Anrufserie warnt das Landespolizeipräsidium des Saarlandes erneut eindringlich vor solchen dubiosen Anrufen! Mit folgenden Tipps können Sie sich vor Telefonbetrügern schützen:

Weitere Informationen zu Enkeltrick, Schockanrufen und anderen Betrugsmaschen finden Sie im Internet unter www.polizei.saarland.de.

Kontakt:

Landespolizeipräsidium Saarland
Jan Poß
Mainzer Straße 134-136
66121 Saarbrücken
Telefon: 0681/962-8013
E-Mail: lpp-pressestelle@polizei.slpol.de
Internet: www.polizei.saarland.de
Twitter: https://twitter.com/polizeisaarland?lang=de
Facebook: https://de-de.facebook.com/Polizei.Saarland
Instagram: https://www.instagram.com/polizei_saarland
Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCjrFf1AVlv7NqaGzigS1R-g

Hier geht es zur Originalquelle

Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Cybercrime-Statistiken in Saarland für 2021/2022

Die Cyberkriminalitätsraten in Deutschland im Saarland zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 1316 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 nur noch 1167 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch von 561 im Jahr 2021 auf 578 im Jahr 2022. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 377 im Jahr 2021 auf 341 im Jahr 2022. Von den Verdächtigen waren 251 männlich, 126 weiblich und 82 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl von registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 29667 Fällen.

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24