Flüchtiger mit Haftbefehl gefasst, Betäubungsmittel und gefälschtes Dokument gefunden.
Lebach: Verfolgungsfahrt endet in Festnahme

Saarwellingen (ost)
Am 05.03.2024 um ca. 01:30 Uhr war ein Streifenwagen der Polizeiinspektion Lebach in Saarwellingen unterwegs. Dort bemerkten sie ein Fahrzeug in der Dillinger Straße, das offensichtlich von einer männlichen Person gefahren wurde, die per Haftbefehl gesucht wurde. Der Fahrer bemerkte das Polizeiauto und versuchte, über mehrere Straßen im Ortszentrum von Saarwellingen zu fliehen, um der Festnahme zu entgehen. Obwohl die Anhaltesignale eingeschaltet waren, flüchtete der Fahrer mit seinem Mercedes mit der höchstmöglichen Geschwindigkeit durch die Straßen, angesichts der besonderen örtlichen Straßen- und Verkehrsverhältnisse. Das Auto wurde unverschlossen in der Paul-Lincke-Straße gefunden. Die Fahndungsmaßnahmen nach der Person verliefen zunächst ergebnislos. Erst um 02:58 Uhr ergab ein Zeugenhinweis Hinweise auf den möglichen Aufenthaltsort des Flüchtigen in einem Gebäude in der Nähe des abgestellten Autos. Dort wurde der Gesuchte mit Haftbefehl im Keller eines Wohnhauses gefunden und widerstandslos festgenommen.
Bei der Person wurden unter anderem Betäubungsmittel, ein Messer und ein gefälschtes Dokument gefunden. Außerdem war das Kennzeichen des von ihm gefahrenen Autos nicht ausgegeben.
Weitere Ermittlungen stehen noch aus.
Falls Personen durch das Fahrverhalten des Flüchtigen gefährdet wurden, werden sie gebeten, sich telefonisch unter der Rufnummer 06881-5050 oder per E-Mail unter pi-lebach@polizei.slpol.de mit der Polizei in Lebach in Verbindung zu setzen.
Kontakt:
Polizeiinspektion Lebach
LEB- ESD
Am Markt 3
66822 Lebach
Telefon: 06881/5050
E-Mail: pi-lebach@polizei.slpol.de
Internet: www.polizei.saarland.de
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zur Drogenkriminalität in Saarland für 2021/2022
Die Drogenraten in Saarland zwischen 2021 und 2022 zeigen eine leichte Abnahme. Im Jahr 2021 wurden 3070 Fälle erfasst, während es im Jahr 2022 2983 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle blieb jedoch relativ konstant, mit 2815 im Jahr 2021 und 2811 im Jahr 2022. Die Anzahl der Verdächtigen ging ebenfalls leicht zurück, von 2558 im Jahr 2021 auf 2538 im Jahr 2022. Die Anzahl der männlichen Verdächtigen sank von 2157 auf 2133, während die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 401 auf 405 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch von 449 auf 564. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 70510 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.070 | 2.983 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 2.815 | 2.811 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.558 | 2.538 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.157 | 2.133 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 401 | 405 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 449 | 564 |
Quelle: Bundeskriminalamt








