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Losheim am See: Falscher Microsoft-Mitarbeiter

Polizei warnt vor Betrugsmasche. Vorsicht bei Anrufen und Pop-up-Fenstern, keine persönlichen Daten preisgeben oder Fernzugriff gewähren.

Foto: unsplash

Losheim am See (ost)

Am Wochenende wurde eine 80-jährige Frau aus der Gegend von Losheim Opfer der Betrugsmasche „Falsche Microsoftmitarbeiter“. Als sie ihren Laptop einschaltete, öffneten sich automatisch mehrere Fenster auf dem Bildschirm, die besagten, dass ihr Laptop von Computerviren befallen sei. Um die Fehler zu beheben oder die Viren zu entfernen, wurde sie aufgefordert, eine Telefonnummer anzurufen. Nachdem sie die Nummer gewählt hatte, wurde sie mit einem „falschen Microsoftmitarbeiter“ verbunden. Während des Gesprächs erlangte der Täter durch Lügen und geschicktes Reden Fernzugriff auf den Laptop der Geschädigten, wodurch er später im Onlinebanking der Geschädigten mehrere Überweisungen im Gesamtwert von ca. 1.500,- tätigte.

Die Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche. Die Betrüger behaupten, es gebe ein Computerproblem, und versuchen, Zugang zum Rechner zu erhalten, um an persönliche Daten und Online-Banking-Informationen zu gelangen. Microsoft führt keine unaufgeforderten Anrufe durch, um Computerprobleme zu lösen. Beenden Sie sofort das Gespräch, wenn Sie unaufgefordert angerufen werden, und klicken Sie niemals auf Links in Pop-up-Fenstern, die angeblich von Microsoft oder anderen IT-Unternehmen stammen. Geben Sie keine persönlichen Daten, Passwörter, Bankdaten oder Kreditkarteninformationen preis. Erlauben Sie auch keinen Fernzugriff auf Ihren Computer.

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Saarland für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten im Saarland zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 1167 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 1112 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle blieb mit 578 im Jahr 2022 und 576 im Jahr 2023 relativ konstant. Die Anzahl der Verdächtigen stieg jedoch von 341 im Jahr 2022 auf 386 im Jahr 2023 an. Davon waren 214 männlich, 127 weiblich und 75 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022. Im Vergleich dazu wurden im Jahr 2023 in Berlin die meisten Cyberkriminalitätsfälle in Deutschland verzeichnet, mit insgesamt 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 1.167 1.112
Anzahl der aufgeklärten Fälle 578 576
Anzahl der Verdächtigen 341 386
Anzahl der männlichen Verdächtigen 214 255
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 127 131
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 75 102

Quelle: Bundeskriminalamt

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