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Merzig – Perl: Reisebus-Kontrolle endet für Rumänin im Gefängnis

Eine Rumänin wurde auf der Autobahn festgenommen, da sie mit zwei Fahndungsnotierungen gesucht wurde. Nach der Durchsuchung wurde sie zur Verbüßung einer Restfreiheitsstrafe von 503 Tagen inhaftiert.

Foto: Depositphotos

Merzig – Perl (ost)

Am 22. Juni 2026 wurde auf der Autobahn A8 im Bereich des Rastplatzes Moseltal gegen 08:15 Uhr ein Reisebus aus Luxemburg von der Bundespolizei kontrolliert. Dabei wurde eine rumänische Frau entdeckt, die gleich mit zwei Fahndungsnotierungen gesucht wurde. Eine davon war ein Haftbefehl wegen gemeinschaftlich versuchtem schweren Raub, für den sie noch 503 Tage der ursprünglich verhängten zwei Jahre und neun Monate absitzen musste. Die andere war ein Einreiseverbot für die 32-Jährige, da sie erstmals 2020 ins Bundesgebiet eingereist war und danach mehrfach straffällig geworden war. Deshalb wurde ihr 2024 das EU-Freizügigkeitsrecht entzogen und sie wurde noch im gleichen Jahr aus der Haft nach Rumänien abgeschoben.

Aufgrund der Fahndungen wurde die Rumänin durchsucht und neben 230 britischen Pfund Bargeld wurden vier Armbanduhren und zwei hochwertige Mobiltelefone gefunden. Dies lässt darauf schließen, dass die Frau weiterhin im Bereich der Kriminalität aktiv ist. Zumindest vorübergehend ist ihre Reise nun unterbrochen, da sie nach Abschluss aller Maßnahmen zur Verbüßung der Reststrafe von 503 Tagen in die JVA Zweibrücken gebracht wurde.

Quelle: Presseportal

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