Die Polizei unterstützte Einsatzkräfte aus Rheinland-Pfalz. Die Anreise der Fans verlief störungsfrei, während des Spiels kam es zu Pyrotechnik-Vorfällen.
München: Polizei zieht Bilanz nach Drittliga-Spiel und Versammlungen

Saarbrücken (ost)
Heute, am Samstag (18.04.2026), fand das Drittliga-Spiel zwischen dem 1. FC Saarbrücken und dem TSV 1860 München im Ludwigsparkstadion in Saarbrücken statt. Zur Bewältigung des Einsatzes erhielt die Polizei Saarland Unterstützung von Einsatzkräften aus Rheinland-Pfalz.
Die Anreise der Fußballfans zum Spiel verlief aus Sicht der Polizei ohne größere Störungen. Auch im Stadtgebiet kam es zu keiner nennenswerten Beeinträchtigung des Verkehrsflusses. Zur Unterstützung des Einsatzes setzte die Polizei Drohnen ein, um den Verkehr und die Menschenmengen rund um das Stadion im Auge zu behalten.
Der friedliche Verlauf wurde jedoch während des Spiels getrübt. Schon in der ersten Halbzeit zündeten Fans beider Lager vereinzelt pyrotechnische Gegenstände. Kurz nach dem Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit kam es im Gästeblock zu massiven pyrotechnischen Vorfällen, die zu einer starken Rauchentwicklung führten. Aufgrund der eingeschränkten Sicht musste das Spiel kurz nach der Halbzeitpause für mehrere Minuten unterbrochen werden. Die Polizei hat entsprechende strafrechtliche Maßnahmen eingeleitet und die Ermittlungen aufgenommen.
Nach dem Spiel kam es gegen 16:30 Uhr zu einem Raubüberfall in der Trierer Straße, bei dem ein Fanschal gestohlen wurde. Dank des schnellen Eingreifens der Einsatzkräfte vor Ort konnte eine Person sofort festgenommen werden. Auch hier wurden entsprechende Strafanzeigen erstattet.
Die Abreise der hauptsächlich mit Fanbussen angereisten Gästefans nach Spielende verlief reibungslos. Die Sperrung der Camphauser Straße wurde um 17:00 Uhr aufgehoben.
Neben dem Fußballgeschehen begleitete die Polizei Saarland heute verschiedene Versammlungen im Stadtgebiet. Unter anderem fanden die Kundgebungen „Zoofreie Stadt“, „Kein Saufang in Saarbrücken“ und ein „Infostand Palästina“ statt. Auch die Versammlungen „Sühne- und Bittgebet“ und „Freiheit aus christlicher Sicht“ mit insgesamt mehreren hundert Teilnehmern wurden von der Polizei betreut. Alle Versammlungen verliefen friedlich und ohne besondere Vorkommnisse.
Zum Abschluss bedankt sich die Polizei Saarland bei allen eingesetzten Kräften für die professionelle Bewältigung des Einsatzes und die gute Zusammenarbeit.
Quelle: Presseportal








