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Neunkirchen: Feuer in Wohnhaus Hangard, Hausbewohner gerettet

Zwei Männer retten sich leichtverletzt vor den Flammen, Feuerwehr bekämpft Brand bis spät in die Nacht

Foto: Unsplash

Neunkirchen-Hangard (ost)

Zwei Männer im Alter von 57 und 40 Jahren konnten sich am späten Samstagabend, dem 18. September, mit leichten Verletzungen vor einem Feuer retten, das in ihrem Haus im Stadtteil Hangard in Neunkirchen ausgebrochen war. Das Wohnhaus in der Straße Zum Zimmermannsfels stand innerhalb kurzer Zeit vom Erdgeschoss bis zum Dachstuhl in Flammen. Die Freiwillige Feuerwehr Neunkirchen bekämpfte das Feuer mit einem großen Aufgebot bis spät in die Nacht. Erst gegen 3:40 Uhr morgens war der Brand gelöscht.

Als das erste Löschfahrzeug der Neunkircher Feuerwehr nur Minuten nach dem Alarm um 22:30 Uhr in der Straße Zum Zimmermannsfels eintraf, schlugen bereits Flammen aus den Fenstern und der Tür des Hauses. Kurz zuvor hatten sich die beiden Männer im Alter von 57 und 40 Jahren aus dem brennenden Haus gerettet. Sie wurden medizinisch versorgt und in nahe gelegene Krankenhäuser gebracht.

Die Feuerwehr Neunkirchen reagierte mit einem schnellen Löschangriff auf die rasche Ausbreitung des Brandes. Mehrere Zweierteams mit Atemschutz gingen in das Gebäude, um das Feuer zu bekämpfen. Gleichzeitig bereiteten andere Feuerwehrleute einen Löschangriff von außen vor. Das Feuer erfasste jedoch schnell den Dachstuhl des Hauses, weshalb sich die Feuerwehrleute zurückziehen mussten. Der Brand konnte nur noch von außen bekämpft werden.

Die Feuerwehr hatte Schwierigkeiten mit der Wasserversorgung im ländlichen Stadtteil Hangard. In Absprache mit dem Energie- und Wasserversorger KEW wurden verschiedene Möglichkeiten zur Verbesserung der Wasserversorgung geprüft. Schließlich musste eine Schlauchleitung über fast 500 m durch Hangard bis zu einem günstig gelegenen Hydranten verlegt werden. Die Feuerwehr Homburg unterstützte mit einem Wechselladerfahrzeug und einem Tank-Abrollbehälter. Ein 10.000 l Tank wurde kurz vor der Einsatzstelle platziert, um die Wasserversorgung mit Löschwasser zu sichern.

Die Feuerwehrleute bekämpften den Brand mit einer Vielzahl von Strahlrohren rund um das Haus. Auch die Drehleiter der Neunkircher Feuerwehr kam zum Einsatz. Feuerwehrleute kämpften nicht nur aus der Höhe gegen das Feuer, sondern öffneten auch Teile des Daches für den Löschangriff. Der stark beschädigte Schornstein des Hauses musste aus Sicherheitsgründen vom Korb der Drehleiter aus abgerissen werden.

Nachdem der Löschangriff von außen erfolgreich war, konnten die Feuerwehrleute den Innenangriff fortsetzen und das Feuer schließlich löschen. Die Nachlöscharbeiten dauerten einige Zeit, um letzte Glutnester im teilweise ausgebrannten und unbewohnbaren Haus zu löschen. Bis etwa 3:40 Uhr morgens dauerten die Löscharbeiten an.

Die Feuerwehr Neunkirchen war mit den Löschbezirken Hangard, Neunkirchen-Innenstadt, Münchwies, Wiebelskirchen und Wellesweiler im Einsatz. Über 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren in Hangard im Einsatz. Neben Kreisbrandinspekteur Michael Sieslack war auch Bürgermeisterin Lisa Hensler vor Ort, um sich über den Einsatz zu informieren.

Quelle: Presseportal

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