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Oberlinxweiler: Unschöne Szenen an Grundschule

Falschparker gefährden Einsätze von Feuerwehr und Rettungsdienst, behindern Menschenleben in Oberlinxweiler.

Foto: Depositphotos

St.Wendel – Oberlinxweiler (ost)

Parkende Autos, die nicht an erlaubten Stellen stehen, sind für alle ärgerlich: für andere Autofahrer, für Ordnungshüter, für Radfahrer. Vor allem aber gefährden sie die Arbeit von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei erheblich. Im Notfall können sie Menschenleben gefährden, was im normalen Verkehr bereits ärgerlich ist!

Am frühen Montagnachmittag ereigneten sich vor den Gebäuden der Grundschule und Feuerwehr in Oberlinxweiler – die Gebäude liegen direkt nebeneinander – unschöne Szenen. Die Feuerwehrleute wurden zu einem Einsatz gerufen und stellten fest, dass sie weder ihre Fahrzeuge abstellen noch mit den Löschfahrzeugen ausrücken konnten. Denn die meisten Bereiche waren von wartenden Eltern zugeparkt. Als sie aufgefordert wurden, die Feuerwehrausfahrt freizumachen, reagierten die Eltern ungehalten, beschimpften und beleidigten die Feuerwehrleute.

Daher ein Aufruf an alle Verkehrsteilnehmer: Halten Sie gekennzeichnete Freiflächen und Fahrwege immer für Einsatzfahrzeuge frei! Das Zuparken stellt eine Ordnungswidrigkeit oder sogar eine Straftat dar. Die Polizei St. Wendel hat nun Ermittlungen wegen Beleidigung und Behinderung von Rettungseinsätzen aufgenommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Saarland für 2022

Im Jahr 2022 gab es in Saarland insgesamt 31.067 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.380 Unfälle mit Personenschaden, was 10,88% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.241 Fälle aus, was 3,99% aller Unfälle entspricht. 292 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,94% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 26.154 Fälle, was 84,19% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 23.323 Unfälle (75,07%), außerorts (ohne Autobahnen) 5.711 Unfälle (18,38%) und auf Autobahnen 2.033 Unfälle (6,54%). Insgesamt gab es 30 Todesopfer, 620 Schwerverletzte und 3.527 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 31.067
Unfälle mit Personenschaden 3.380
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.241
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 26.154
Ortslage – innerorts 23.323
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 5.711
Ortslage – auf Autobahnen 2.033
Getötete 30
Schwerverletzte 620
Leichtverletzte 3.527

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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