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Öffentlichkeitsfahndung nach Raubüberfall auf Apotheke in Schmelz

Die Polizei sucht einen Raubüberfall-Täter in Schmelz. Der Mann bedrohte die Angestellten mit einem Messer und flüchtete zu Fuß.

"Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe 'Polizei Saarland'." Vorliegender Zeugenaufruf wurde bereits am 25.02.2025 veröffentlicht. Im Nachgang soll nun im Auftrag der Staatsanwaltschaft Saarbrücken das damals erstellte Phantombild veröffentlicht werden. Ein entsprechender Beschluss des AG Saarbrücken liegt vor.
Foto: Presseportal.de

Schmelz (ost)

Am Montag, den 24.02.2025, um etwa 14:30 Uhr, ereignete sich ein Überfall auf eine Apotheke am Rathausplatz in Schmelz. Der Räuber bedrohte das Personal mit einem Messer und erbeutete Bargeld in dreistelliger Höhe. Nach der Tat flüchtete er zu Fuß in eine unbekannte Richtung.

Beschreibung der Person: Ein Mann mit südländischem Aussehen, dunkler Hautfarbe, ungefähr 35 Jahre alt, 165-170cm groß, normale Statur, schwarze kurze Haare, gepflegter schwarzer Vollbart, trug eine dunkle Steppjacke, blaue Jeans und schwarze Turnschuhe. Auf dem Rücken der Jacke befand sich ein heller Aufdruck oder eine Stickerei. Außerdem trug der Täter eine schwarze Basecap mit einem unbekannten Symbol vorne und einem roten Mützenschirm. Es ist möglich, dass der Täter Narben im Gesicht hat.

Mit Hilfe von Zeugenaussagen wurde das beigefügte Phantombild erstellt. Wer kann Informationen zur Identität des Täters liefern? Möglicherweise hat er später auch über die Tat gesprochen.

Hinweise werden von der Polizeiinspektion Lebach unter der Telefonnummer 06881-5050 oder jeder anderen Polizeidienststelle entgegengenommen.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Saarland für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in der Region Saarland in Deutschland stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 414 Fälle von Raubüberfällen registriert, wovon 257 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 341 Verdächtige, darunter 305 Männer und 36 Frauen. 122 der Verdächtigen waren nicht-deutsche Staatsbürger. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 427, wobei nur 232 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 304, wobei 272 Männer und 32 Frauen beteiligt waren. 145 der Verdächtigen waren nicht-deutsche Staatsbürger. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12.625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 414 427
Anzahl der aufgeklärten Fälle 257 232
Anzahl der Verdächtigen 341 304
Anzahl der männlichen Verdächtigen 305 272
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 32
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 122 145

Quelle: Bundeskriminalamt

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