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Öffentlichkeitsfahndung nach versuchtem schweren Raub in Saarbrücken

Zwei Unbekannte forderten Bargeld, einer stach dem Opfer in den Rücken. Wer kennt die abgebildeten Personen?

Foto des einen (der beiden) Tatverdächtigen
Foto: Presseportal.de

Saarbrücken (ost)

In der Nacht des 16. auf den 17. April 2024, um 02:10 Uhr, wurden zwei bisher unbekannte Täter in der St. Johanner Straße in Saarbrücken angetroffen, die einen 37-jährigen Mann ansprachen und von ihm die Herausgabe von Bargeld verlangten.

Nachdem das Opfer dies ablehnte, zog einer der Unbekannten ein Messer. Infolgedessen stach einer der Täter dem Mann von hinten (wahrscheinlich) in den Rücken, was keine lebensbedrohlichen Verletzungen zur Folge hatte.

Die beiden Verdächtigen wurden später am Saarbrücker Hauptbahnhof erkannt, woraufhin Fotos von ihnen gemacht wurden.

Das Amtsgericht Saarbrücken hat die Veröffentlichung der Bilder der beiden Verdächtigen angeordnet.

Personen, die Informationen zu den abgebildeten Personen haben, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt (0681 / 9321-233) zu melden.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Saarland für 2021/2022

Die Raubüberfallraten in Saarland zwischen 2021 und 2022 sind gestiegen. Im Jahr 2021 wurden 314 Fälle gemeldet, während es im Jahr 2022 bereits 414 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 196 im Jahr 2021 auf 257 im Jahr 2022. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 264 im Jahr 2021 auf 341 im Jahr 2022. Davon waren 231 männliche und 33 weibliche Verdächtige im Jahr 2021, während es im Jahr 2022 305 männliche und 36 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 92 im Jahr 2021 auf 122 im Jahr 2022. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 11270 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 314 414
Anzahl der aufgeklärten Fälle 196 257
Anzahl der Verdächtigen 264 341
Anzahl der männlichen Verdächtigen 231 305
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 33 36
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 92 122

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24