Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Saarland vom 10.03.2026
Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 10.03.2026 aus Saarland

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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POL-SL: Neue Führungs- und Einsatzmittel zur Erweiterung der taktischen Ersten HilfeLandespolizeidirektion verausgabt 2.500 Tourniquets und über 700 Individual First Aid Kits (IFAKs)
Saarbrücken (ost)
Im Rahmen der im Haushaltsjahr 2025 zur Verfügung stehenden und freigegebenen Mittel wurden Beschaffungen im Themenfeld Ausstattung operativer Einsatzkräfte mit neuen Führungs- und Einsatzmitteln zur Erweiterung der taktischen Ersten Hilfe vorgenommen. Hierdurch sollen die Handlungsmöglichkeiten - insbesondere bei lebensbedrohlichen Blutung nach Messerangriffen, Schussverletzungen, schweren Verkehrsunfällen und vergleichbaren Einsatzlagen - im Rahmen polizeilicher Erstmaßnahmen erhöht und die Leistungsfähigkeit operativer Kräfte in diesem Aufgabenfeld verbessert werden.
Konkret wurden Tourniquets (Systeme zum Abbinden oder Stauen von Blutgefäßen) als persönliche Ausstattung in einer Gesamtzahl von 2.500 Stück sowie die dafür vorgesehenen, zugehörigen Trage- und Holstertaschen beschafft. Hierdurch wird sichergestellt, dass das Tourniquet unmittelbar mitgeführt und im Bedarfsfall jederzeit eingesetzt werden kann.
Im Bereich der medizinischen Erstversorgung wurden zwei unterschiedliche Ausführungen sogenannter Individual First Aid Kits (IFAKs) umgesetzt. Diese dienen insbesondere der schnellen Versorgung lebensbedrohlicher, arterieller Blutungen an Extremitäten, etwa infolge von Schuss- oder Stichverletzungen sowie schweren Unfallereignissen. Sie ermöglichen eine zeitkritische Erstmaßnahme bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Insgesamt wurden 400 IFAKs in erweiterter Ausführung zur Fahrzeugausstattung der operativen Einsatzfahrzeuge sowie - zunächst für einen Probebetrieb - 370 IFAKs in kompakter Variante zur persönlichen Ausstattung angeschafft.
Zudem wurden zur Ausstattung operativer Einsatzfahrzeuge 400 Rettungstücher im Rahmen eines Probebetriebs beschafft. Hierbei handelt es sich um eine platzsparende und zugleich flexible Evakuierungs- und Transporthilfe für verletzte Personen, insbesondere im Rahmen lebensbedrohlicher Einsatzlagen. Sie dienen der Rettung und der Verbringung von Verletzten in einen gesicherten Bereich zum Zwecke der Gewährleistung weiterer medizinischer Versorgung durch den Regelettungsdienst.
Die Beschaffungsmaßnahme richtet sich an jede operative Einsatzkraft der Landespolizeidirektion. Operative Einsatzkräfte sind alle Mitarbeitenden und Einheiten, die zum überwiegenden Teil ihrer dienstlichen Tätigkeit unmittelbar in Einsatzmaßnahmen eingebunden sind und polizeiliche Maßnahmen vor Ort durchführen. Die neu beschafften Führungs- und Einsatzmittel werden je nach spezifischer Einsatzmöglichkeit der entsprechenden operativen Dienstelle und Organisationseinheit bedarfsorientiert und flächendeckend zugeteilt. Bereits die Kommissaranwärterinnen und -anwärter erhalten ein persönlich verausgabtes Tourniquet.
Für die genannten Probebetriebe wurden Dienststellen ausgewählt, die auf Grund ihrer Einsatztätigkeit als besonders geeignet gelten. Durch die Probebetriebe sollen praxisnahe Erfahrungen hinsichtlich der Handhabung, Trage- und Mitführkomfort sowie des Einsatzwertes gewonnen werden. Anschließend erfolgt eine abschließende Entscheidung über eine flächendeckende Nutzung und Ausstattung in der gesamten Behörde. Darüber hinaus wird die Thematik "taktische Erste Hilfe" in die Aus- und Fortbildung der polizeilichen Einsatzkräfte integriert.
Innenminister Reinhold Jost: "Jeden Tag sorgen unsere Polizistinnen und Polizisten unermüdlich für die Sicherheit im Saarland; rund um die Uhr sind sie zuverlässig und professionell für die Bürgerinnen und Bürger da. Um diese Aufgabe optimal erfüllen zu können, müssen Personal und Infrastruktur adäquat aufgestellt sein - dafür haben wir als Landesregierung bereits zahlreiche gut durchdachte Maßnahmenpakete aufgelegt und werden unsere Polizei auch weiterhin konsequent und intensiv unterstützen. Zu den obersten Prioritäten gehört dabei der Schutz der Einsatzkräfte. Aus diesem Grund freue ich mich sehr, dass nun neue Führungs- und Einsatzmittel in Form von 2.500 Tourniquets und über 700 Individual First Aid Kits (IFAKs) an die saarländischen Polizistinnen und Polizisten verausgabt wurden!"
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Landespolizeidirektion Saarland
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POL-HOM: Verkehrsunfallflucht in Homburg
Homburg (ost)
Am Samstag, dem 07.03.2026, zwischen 14:35 Uhr und 14:50 Uhr, ereignete sich eine Verkehrsunfallflucht auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Robert-Bosch-Straße in Homburg. Eine bisher unbekannte Fahrerin stieß beim Ausparken mit ihrem mutmaßlich grauen Auto gegen einen dunkelblauen Mercedes A-Klasse mit Homburger Kennzeichen, der links daneben parkte. Nach dem Unfall entfernte sich die Verursacherin unerlaubt in unbekannte Richtung.
Der oben genannte Mercedes wurde voraussichtlich mit einem Sachschaden von 3.000 Euro beschädigt.
Personen, die relevante Informationen haben, werden gebeten, sich telefonisch unter 06841-1060 oder per E-Mail PI-HOM@polizei.slpol.de mit der Polizei Homburg in Verbindung zu setzen.
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Polizeiinspektion Homburg
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HZA-SB: Zoll und Polizei decken mutmaßliche illegale Beschäftigung im Kreis Kaiserslautern auf; Mehrere Personen ohne gültige Aufenthaltspapiere bei Kontrolle in Nagelstudio angetroffen
Saarbrücken (ost)
Bei einer gemeinsamen Kontrolle der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Saarbrücken und der Polizei haben Einsatzkräfte im Kreis Kaiserslautern am vergangenen Freitag mehrere mutmaßlich illegal beschäftigte Personen angetroffen. Ein Fluchtversuch zweier Personen scheiterte, sie konnten durch Polizeikräfte gestoppt werden.
Im weiteren Verlauf wurden sieben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer angetroffen (vietnamesische und amerikanische Staatsangehörige), lediglich drei konnten sich ausweisen. Nach ersten Feststellungen hielten sich mehrere der Beschäftigten ohne erforderliche Aufenthaltspapiere in Deutschland auf. Gegen fünf Personen (vietnamesische Staatsangehörige) wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des unerlaubten Aufenthalts eingeleitet. In einem Fall besteht zudem der Verdacht des Missbrauchs von Ausweispapieren.
"Unsere Kontrollen zeigen immer wieder, dass illegale Beschäftigung häufig mit aufenthaltsrechtlichen Verstößen einhergeht. Der Zoll geht solchen Hinweisen konsequent nach", erklärt Karin Schmidt, Pressesprecherin des Hauptzollamts Saarbrücken. "Auch durch die enge Zusammenarbeit mit Polizei und weiteren Behörden können wir solche Verstöße effektiv aufdecken und unterbinden", so Schmidt abschließend.
Die weiteren Ermittlungen dauern an.
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Hauptzollamt Saarbrücken
Karin Schmidt
Telefon: 0681/83080034
E-Mail: presse.hza-saarbruecken@zoll.bund.de
www.zoll.de
Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








