Am frühen Samstagmorgen überfielen zwei Unbekannte ein Juweliergeschäft in Saarlouis. Die Maskierten attackierten den Geschäftsinhaber und flüchteten mit einem weißen Kleinwagen aus der Saarlouiser Innenstadt.
Raubüberfall auf Juweliergeschäft in Saarlouis,Polizei sucht Zeugen

Saarbrücken/Saarlouis (ost)
Früh am Samstagmorgen (20.04.2024) überfielen zwei Unbekannte ein Juweliergeschäft in Saarlouis. Die Vermummten griffen den Ladenbesitzer an und entkamen mit einem weißen Kleinwagen aus dem Zentrum von Saarlouis. Die Polizei bittet die Öffentlichkeit um Unterstützung.
Um 03:00 Uhr erhielt die Polizei einen Notruf von einem Anwohner aus dem Zentrum von Saarlouis. Der Anrufer meldete einen Überfall auf ein Juweliergeschäft in der Schlächterstraße in 66740 Saarlouis. Zwei Personen betraten zuerst das Geschäft, griffen den Ladenbesitzer auf der Straße an und flüchteten dann mit einem weißen Auto vom Tatort.
Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei fuhren die Gesuchten mit einem weißen Kleinwagen bis vor das Juweliergeschäft und brachen in die Geschäftsräume ein. Der Inhaber, der im Haus lebte, wurde durch den ausgelösten Alarm auf die Tat aufmerksam und traf auf die beiden Männer. Diese griffen den 58-jährigen Mann unerwartet an und verletzten den Juwelier schwer. Danach flohen sie mit ihrem Fahrzeug in Richtung Großer Markt, stießen noch gegen einen Metallpfosten, konnten jedoch ihre Fahrt fortsetzen. Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen blieben erfolglos.
Der Geschäftsmann wurde bei dem Überfall verletzt, von Rettungskräften erstversorgt und in ein Krankenhaus zur weiteren medizinischen Behandlung gebracht. Art und Wert der Beute sind derzeit noch unklar.
Die Ermittler des Dezernats für Eigentumsdelikte sind insbesondere an Hinweisen zu dem benutzten Fahrzeug interessiert. Laut den bisher der Polizei bekannten Informationen nutzten die beiden unbekannten Täter einen weißen Mini One mit den schweizerischen Kennzeichen „BL173004.“ Das Fahrzeug wurde inzwischen in Luxemburg gefunden.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem verdächtigen Fahrzeug oder möglichen Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0681/962-2133 an den Kriminaldauerdienst zu wenden. Hinweise können auch über die Onlinewache des Landespolizeipräsidiums abgegeben werden (www.onlinewache.saarland.de).
Die Ermittlungen dauern an.
Kontakt:
Landespolizeipräsidium Saarland
Jan Poß
Mainzer Straße 134-136
66121 Saarbrücken
Telefon: 0681/962-8013
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Raubstatistiken in Saarland für 2021/2022
Die Raubüberfallraten in Saarland stiegen zwischen 2021 und 2022 an. Im Jahr 2021 wurden 314 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 414 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 196 auf 257. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 264 auf 341, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren, nämlich 305. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen blieb mit 36 relativ konstant. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 11.270 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 314 | 414 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 196 | 257 |
| Anzahl der Verdächtigen | 264 | 341 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 231 | 305 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 33 | 36 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 92 | 122 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Saarland für 2021/2022
Die Mordraten in Saarland zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 35 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 nur noch 22 waren. Von den 35 Fällen im Jahr 2021 wurden 32 gelöst, während im Jahr 2022 alle 22 Fälle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 25 im Jahr 2021 auf 21 im Jahr 2022. Die Anzahl der männlichen Verdächtigen ist von 24 auf 17 gesunken, während die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1 auf 4 gestiegen ist. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb konstant bei 9. Im Vergleich dazu hatte Bayern im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 403 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35 | 22 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 32 | 22 |
| Anzahl der Verdächtigen | 25 | 21 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 24 | 17 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1 | 4 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 9 | 9 |
Quelle: Bundeskriminalamt








