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Rilchingen-Hanweiler: Verfolgungsfahrt an Saargrenze

Der Fahrer eines Peugeot missachtet Anhaltesignale bei Grenzkontrolle und verursacht Unfall mit einem geparkten Audi.

Foto: unsplash

Hanweiler (ost)

Am Dienstag (21.07.2026) hat der Fahrer eines Peugeot in Hanweiler eine kurze Verfolgungsfahrt ausgelöst. Offenbar war er nicht interessiert an einer Kontrolle durch die Bundespolizei und hat die Signale der Beamten ignoriert. Das könnte nun teuer für den Iren werden.

Der 59-Jährige und sein 52-jähriger Beifahrer wurden am Grenzübergang Hanweiler entdeckt und das Kennzeichen des Peugeot wurde überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass der Fahrer wegen Diebstahls gesucht wurde. Die Polizeistreife gab eindeutige Anhaltesignale, die vom 59-Jährigen jedoch nicht beachtet wurden. Im Kreisverkehr entschied sich der Fahrer, in Richtung deutsch-französische Grenze zu fliehen und beschleunigte sein Fahrzeug stark.

Die Einsatzkräfte nahmen sofort die Verfolgung auf. Aufgrund der schnellen Fahrt musste der Fahrer in Kleinblittersdorf einem abbiegenden Fahrzeug ausweichen, wodurch er die Kontrolle über den Peugeot verlor und in einen am Straßenrand geparkten Audi krachte.

Die Bundespolizeistreife rief sofort einen Rettungswagen. Sowohl der Fahrer als auch der Beifahrer waren trotz des Zusammenstoßes ansprechbar und unverletzt.

Die örtliche Polizei übernahm die Unfallaufnahme vor Ort. Die Bundespolizeiinspektion Saarbrücken leitet gegen den irischen Fahrer ein Bußgeldverfahren wegen der Verweigerung der Kontrolle beim Grenzübertritt ein. Gemäß den gesetzlichen Bestimmungen kann diese Ordnungswidrigkeit mit einer Geldstrafe von bis zu fünftausend Euro geahndet werden. Darüber hinaus besteht der Verdacht, dass der Fahrer durch ein sogenanntes „Alleinrennen“ gemäß § 315d Abs. 2 StGB strafbar gehandelt hat.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Saarland für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Saarland im Jahr 2023 zeigt insgesamt 99415 Unfälle. Davon endeten 13027 Unfälle mit Personenschaden, was 13.1% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 3546 Unfälle aus, was 3.57% der Gesamtzahl ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 714 Fällen registriert, was 0.72% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 82128, was 82.61% der Gesamtzahl ausmacht. Die meisten Unfälle ereigneten sich innerorts mit 11666 Fällen (11.73%), gefolgt von außerorts (ohne Autobahnen) mit 3709 Fällen (3.73%) und auf Autobahnen mit 1009 Fällen (1.01%). Im Jahr 2023 gab es 187 Getötete, 3408 Schwerverletzte und 12789 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 99.415
Unfälle mit Personenschaden 13.027
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 3.546
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 714
Übrige Sachschadensunfälle 82.128
Ortslage – innerorts 11.666
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 3.709
Ortslage – auf Autobahnen 1.009
Getötete 187
Schwerverletzte 3.408
Leichtverletzte 12.789

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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