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Saarbrücken: Betrugsfälle durch Schockanrufe

Polizei warnt vor Betrugsmasche und gibt Verhaltenshinweise. In den letzten Tagen gab es Geldübergaben an falsche Polizeibeamte.

Quelle: Polizei Saarland
Foto: Presseportal.de

Saarbrücken (ost)

In den letzten Tagen gab es erneut mehrere Fälle von Schockanrufen, die von der Landespolizeidirektion gemeldet wurden. Neben einigen versuchten Betrugsfällen kam es in vier Situationen tatsächlich zu Geldübergaben. Die Polizei warnt erneut vor der Betrugsmasche “Schockanrufe” und gibt Präventionshinweise.

Seit dem vergangenen Donnerstag (03.09.2026) wurden vermehrt sogenannte “Schockanrufe” von der Landespolizeidirektion festgestellt. Dabei geben sich Betrüger am Telefon als nahe Verwandte (Kinder oder Enkel) oder Polizeibeamte aus und täuschen eine Notsituation vor, wie zum Beispiel einen schweren Autounfall mit Verletzten oder Toten. Der Unfallverursacher wird als enger Verwandter des Angerufenen dargestellt. Um eine sofortige Verhaftung zu verhindern, verlangen die Betrüger am Telefon eine Kaution, die dann von Geldboten (oft falsche Polizeibeamte) an der Haustür oder an neutralen Orten abgeholt wird.

In den Landkreisen Neunkirchen und St. Wendel sowie im Regionalverband Saarbrücken wurden insgesamt vier Fälle gemeldet, bei denen Bargeld an einen Boten übergeben wurde. Die Geldübergabe erfolgte drei Mal an der Haustür und einmal auf einem neutralen Parkplatz. Die übergebenen Geldbeträge lagen zwischen mittleren vierstelligen und unteren fünfstelligen Beträgen. Außerdem wurden mehrere versuchte Betrugsfälle mit ähnlicher Vorgehensweise in niedriger zweistelliger Anzahl registriert.

Die Landespolizeidirektion des Saarlandes warnt erneut vor betrügerischen Anrufen! Mit den folgenden Tipps können Sie sich schützen:

Weitere Informationen zu Enkeltrick, Schockanrufen und anderen Betrugsmaschen finden Sie im Internet unter www.polizei.saarland.de.

Quelle: Presseportal

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