Das vergangene Wochenende war erfolgreich für den Saarbrücker ZOLL, denn die Kontrollbeamten vollstreckten Haftbefehle, leiteten Strafverfahren ein, nahmen Steuern ein und stellten Drogen sicher.
Saarbrücken: Ergebnisreiches Wochenende für den Saarbrücker ZOLL

Saarbrücken (ost)
Das vergangene Wochenende war erfolgreich für den Saarbrücker ZOLL, denn die Kontrollbeamten vollstreckten zwei Haftbefehle, leiteten vier Strafverfahren ein, nahmen Steuern in Höhe von rund 2.600 Euro ein und stellten Drogen sicher.
„Das zöllnerische Gespür hat am vergangenen Wochenende erneut Erfolg bewiesen“, so Dominik Brach, Pressesprecher des Hauptzollamts Saarbrücken nach der Kontrolle. „Die erfahrenen Kolleginnen und Kollegen kontrollierten auf der Bundesautobahn 8 die Einreise aus Luxemburg“.
Den Kontrollbeamten ging zunächst ein Fahrer eines PKW´s ins Netz, der mit zwei Haftbefehlen gesucht wurde. Der Fahrer wurde noch vor Ort festgenommen und dem Landespolizeipräsidium Saarland für alle Folgemaßnahmen übergeben.
„Ein besonderes Fahrzeuggespann fiel den Kolleginnen und Kollegen auf und wurde einer genaueren Kontrolle unterzogen. Das besondere war der „Anhänger“ des Gespanns. Es handelte sich um einen Food Truck, der aus England nach Bulgarien transportiert werden sollte,“ so Brach. Im Ergebnis leiteten die Zöllnerinnen und Zöllner noch vor Ort ein Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung ein und erhoben Einfuhrabgaben in Höhe von rund 550 Euro, da keine entsprechenden Einfuhrpapiere vorlagen.
Außerdem wurde ein Steuerschaden in Höhe von rund 2.000 Euro verhindert, indem die Kontrollbeamten sich einen Kleintransporter mit Tabakwaren genauer anschauten. Die Kolleginnen und Kollegen stellten hier rund 24.000 Gramm Feinschnitt mit einem Warenwert von rund 2.800 Euro sicher. „Die Einfuhr wurde hier untersagt, da die Tabakwaren gewerblich eingeführt wurden und keine deutschen Steuerzeichen an der Ware angebracht war“, so Brach. Der Fahrer muss sich nun in einem Steuerstrafverfahren wegen Tabaksteuerhinterziehung verantworten.
Abschließend wurden rund 4 Gramm Haschisch und zwei Joints sichergestellt, die vier junge Männer mit sich führten. Die Konsequenz: „Zwei Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz wurden eingeleitet“, so Brach.
Kontakt:
Hauptzollamt Saarbrücken
Pressesprecher
Dominik Brach
Telefon: 0681-8308-0031
E-Mail: presse.hza-saarbruecken@zoll.bund.de
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zur Drogenkriminalität in Saarland für 2021/2022
Die Drogenraten in Saarland zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 3070 Fälle erfasst, während es im Jahr 2022 2983 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle blieb jedoch relativ konstant, mit 2815 im Jahr 2021 und 2811 im Jahr 2022. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 2558 im Jahr 2021 auf 2538 im Jahr 2022. Von den Verdächtigen waren 2157 männlich und 401 weiblich im Jahr 2021, während es im Jahr 2022 2133 männliche und 405 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 449 im Jahr 2021 auf 564 im Jahr 2022. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 70510 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.070 | 2.983 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 2.815 | 2.811 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.558 | 2.538 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.157 | 2.133 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 401 | 405 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 449 | 564 |
Quelle: Bundeskriminalamt








