Die Bundespolizei in Saarbrücken hat mehrere Personen festgenommen, die per Haftbefehl gesucht wurden. Insgesamt sieben Festnahmen wurden im Rahmen von Einreisekontrollen durchgeführt.
Saarbrücken: Festnahmen aufgrund von Haftbefehlen

Saarbrücken (ost)
Am vergangenen Wochenende gab es mehrere Festnahmen aufgrund bestehender Haftbefehle bei der Bundespolizeiinspektion Saarbrücken. Während der Einreisekontrollen im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen wurden insgesamt sieben Personen festgenommen, die zur Festnahme ausgeschrieben waren.
Am Freitag, den 17. Oktober 2025, führten Einsatzkräfte an der Landesgrenze zu Luxemburg um 14:15 Uhr eine Kontrolle bei einem 40-jährigen Franzosen durch. Es stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Haftbefehl wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis vorlag. Er konnte den Beamten einen gültigen Führerschein vorzeigen und die verhängte Geldstrafe von 1.000 Euro bezahlen, bevor er seine Fahrt fortsetzen durfte. Am gleichen Abend um 21:20 Uhr überprüften Bundespolizisten am Hauptbahnhof in Saarbrücken eine 24-jährige Deutsche nach einem verbalen Streit. Die Überprüfung ergab eine Festnahmeaufforderung, da die Frau wegen gemeinschaftlicher Sachbeschädigung zu einer Geldstrafe von 800 Euro oder einer 40-tägigen Haftstrafe verurteilt worden war. Da sie den Betrag nicht zahlen konnte, wurde sie inhaftiert.
Am Samstag, den 18. Oktober 2025, kontrollierten Bundespolizeikräfte in Gersweiler um 00:20 Uhr einen 36-jährigen Franzosen, der wegen Betrugs gesucht wurde. Er zahlte 500 Euro, um eine 50-tägige Haftstrafe zu vermeiden. Am Samstagabend um 21:40 Uhr wurde an der Landesgrenze zu Luxemburg der 56-jährige italienische Beifahrer eines luxemburgischen Fahrzeugs überprüft. Auch er war zur Festnahme ausgeschrieben und sollte eine 60-tägige Haftstrafe wegen Betrugs antreten. Nach Zahlung von 600 Euro wurde er freigelassen.
Am Sonntag, den 19. Oktober 2025, kontrollierte die Bundespolizei in Gersweiler um 13:20 Uhr einen 34-jährigen bulgarischen Beifahrer, der aus Frankreich eingereist war. Es stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Haftbefehl wegen Betrugs in Höhe von 2.500 Euro sowie ein zweimonatiges Fahrverbot vorlag. Nach Zahlung der Geldstrafe durfte er seine Reise fortsetzen, jedoch wurde sein Führerschein vor Ort eingezogen. Am Grenzübergang Saarbrücken-Goldene Bremm wurde am Nachmittag um 16:20 Uhr ein 26-jähriger Jamaikaner kontrolliert. Gegen ihn lag ein Haftbefehl wegen Beleidigung vor. Er zahlte 450 Euro und durfte weiterreisen. Kurz darauf, um 17:15 Uhr, kontrollierten Beamte in Emmersweiler einen 36-jährigen rumänischen Staatsbürger. Gegen ihn bestand ein Haftbefehl über 1.800 Euro Geldstrafe aufgrund einer gefährlichen Körperverletzung. Nach Zahlung des Betrags konnte auch er eine 60-tägige Haftstrafe vermeiden.
Quelle: Presseportal








