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Saarbrücken: Grenzkontrollen an der BAB 6

Die Bundespolizei erzielte am 25. Mai 2026 mehrere Fahndungstreffer an der Kontrollstelle. Ein französischer Beifahrer wurde wegen Fahrens ohne Führerschein festgenommen, ein türkischer Staatsangehöriger konnte Erzwingungshaft abwenden, und ein französischer Staatsangehöriger verhinderte eine Ersatzfreiheitsstrafe.

Foto: Depositphotos

Saarbrücken (ost)

Während der vorübergehenden Wiedereinführung der Binnengrenzkontrollen hat die Bundespolizei am 25. Mai 2026 an der Kontrollstelle der BAB 6 mehrere Fahndungstreffer erzielt.

Um 17:20 Uhr wurde ein Fahrzeug mit französischer Zulassung bei der Einreise nach Deutschland von Einsatzkräften kontrolliert. Der 23-jährige französische Beifahrer wurde wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zur Festnahme ausgeschrieben. Er hatte eine Geldstrafe von 2000 Euro oder eine Ersatzfreiheitsstrafe von 20 Tagen zu begleichen. Der Mann zahlte den Betrag und konnte dann seine Reise fortsetzen.

Eine Stunde später, um 19:00 Uhr, wurde an derselben Grenzübergangsstelle ein 32-jähriger türkischer Staatsangehöriger von der Bundespolizei kontrolliert. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass zwei Haftbefehle gegen ihn vorlagen, da er mehrere Geldbußen nicht bezahlt hatte. Durch die Zahlung einer Gesamtgeldbuße von 380 Euro konnte er die angeordnete 6-tägige Erzwingungshaft vermeiden.

Eine Stunde später wurde an der Kontrollstelle ein 31-jähriger französischer Staatsangehöriger festgestellt, gegen den ebenfalls ein Haftbefehl vorlag. Er war wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu einer Geldstrafe von 1.000 Euro verurteilt worden. Durch die Zahlung des haftbefreienden Betrages konnte er die Vollstreckung einer 25-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe verhindern und seine Fahrt fortsetzen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Saarland für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 99.415 Verkehrsunfälle in Saarland. Davon waren 13.027 Unfälle mit Personenschaden, was 13,1% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 3,57% der Gesamtzahl aus, was 3.546 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 714 Fällen oder 0,72% vertreten. Der Großteil der Unfälle, nämlich 82,61%, waren übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 82.128. Innerorts ereigneten sich 11,73% der Unfälle (11.666), außerorts (ohne Autobahnen) 3,73% (3.709) und auf Autobahnen 1,01% (1.009). Insgesamt gab es 187 Getötete, 3.408 Schwerverletzte und 12.789 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 99.415
Unfälle mit Personenschaden 13.027
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 3.546
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 714
Übrige Sachschadensunfälle 82.128
Ortslage – innerorts 11.666
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 3.709
Ortslage – auf Autobahnen 1.009
Getötete 187
Schwerverletzte 3.408
Leichtverletzte 12.789

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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