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Saarbrücken: Internationaler Zolltag am 26.01.2026

ZOLL schützt die Gesellschaft durch Wachsamkeit und Engagement. Der ZOLL leistet unverzichtbaren Beitrag zum Schutz der Gesellschaft, engagiert sich im Kampf gegen Kriminalität und arbeitet mit Partnerbehörden zusammen.

Quelle: Zoll
Foto: Presseportal.de

Saarbrücken (ost)

Der ZOLL in Deutschland leistet tagtäglich einen unverzichtbaren Beitrag zum Schutz der Gesellschaft. Ob bei der Überwachung des grenzüberschreitenden Warenverkehrs oder im Kampf gegen (organisierte) Kriminalität: die Zollverwaltung schützt Gesundheit, Umwelt, Wirtschaft und Sicherheit und arbeitet dabei eng mit nationalen wie europäischen Partnerbehörden zusammen.

Unter dem Leitthema „ZOLL schützt die Gesellschaft durch Wachsamkeit und Engagement“ steht der Internationale Zolltag am 26. Januar 2026. Ziel dieses Aktionstages ist es, die bedeutende Schutzfunktion des Zolls stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und seine Rolle für Staat, Wirtschaft und gesellschaftliches Wohlergehen sichtbar zu machen.

Die tägliche Arbeit des Zolls erfordert ein hohes Maß an Aufmerksamkeit, Fachkompetenz und Verantwortungsbewusstsein. Angesichts wachsender globaler Bedrohungen – etwa durch illegalen Waffen- und Drogenhandel, Finanzkriminalität oder den Import unsicherer und gesundheitsgefährdender Produkte – ist ein entschlossenes und zugleich effizientes Handeln unerlässlich.

Dabei geht der Aufgabenbereich des Zolls weit über klassische Kontrolltätigkeiten hinaus. Moderne Risikoanalysen, innovative Technik, internationale Zusammenarbeit sowie starke Netzwerke mit anderen Sicherheitsbehörden bilden das Fundament einer wirksamen Gefahrenabwehr.

„Der Zoll steht für Sicherheit, verlässliche Staatseinnahmen und fairen Wettbewerb. Unsere Beschäftigten handeln täglich mit großer Professionalität und hoher Einsatzbereitschaft, um diese Ziele umzusetzen. Dieses Engagement verdient Anerkennung – nicht nur am Internationalen Zolltag“, betont Anja Ball, Leiterin des Hauptzollamts Saarbrücken.

Gleichzeitig ist der ZOLL ein attraktiver und vielseitiger Arbeitgeber mit verantwortungsvollen Aufgaben. Die Tätigkeitsfelder reichen von spannenden Einsätzen im Außendienst – etwa bei Kontrollen an Grenzen, im mobilen Einsatz oder bei Prüfungen vor Ort – bis hin zu anspruchsvollen Bürotätigkeiten. In den Dienststellen übernehmen Zöllnerinnen und Zöllner früh Verantwortung, treffen rechtlich fundierte Entscheidungen, ermitteln und analysieren komplexe Sachverhalte und wirken aktiv an der Bekämpfung von Zoll- und Steuerverstößen mit.

Der Internationale Zolltag 2026 unterstreicht die Bedeutung des Zolls als leistungsfähiger und kompetenter Partner zum Schutz der Gesellschaft. Denn hinter jeder Kontrolle und jeder Maßnahme steht ein klares Ziel: Schaden zu verhindern, Menschen zu schützen und die Sicherheit sowie Stabilität unseres Gemeinwesens nachhaltig zu gewährleisten.

Zusatzinformation:

Ausführliche Informationen zu Bewerbung, Einstellung, Ausbildung und Studium beim Zoll finden sich unter www.zoll-karriere.de oder www.zoll.de („Karriere“).

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Saarland für 2022/2023

Die Drogenraten in Deutschland, insbesondere in der Region Saarland, sind zwischen 2022 und 2023 relativ stabil geblieben. Im Jahr 2022 wurden 2983 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 2811 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 2538, darunter 2133 männliche und 405 weibliche Verdächtige sowie 564 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 wurden 2935 Fälle von Drogenkriminalität gemeldet, wovon 2725 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 2445, darunter 2102 männliche und 343 weibliche Verdächtige sowie 624 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.983 2.935
Anzahl der aufgeklärten Fälle 2.811 2.725
Anzahl der Verdächtigen 2.538 2.445
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.133 2.102
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 405 343
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 564 624

Quelle: Bundeskriminalamt

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