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Saarbrücken: Pannenfahrzeug auf der Autobahn A1 im Bereich Nonnweiler

Fahrer ohne Fahrerlaubnis, unter Btm-Einfluss und mit Haftbefehl festgenommen

Foto: Depositphotos

BAB1 Nonnweiler (ost)

In der Nacht von Freitag auf Samstag, den 26.07.2025, um etwa 00:30 Uhr, meldete der PI Nordsaarland ein Pannenfahrzeug, das auf dem Standstreifen stand. Die PI Nordsaarland entdeckte das betreffende Fahrzeug, einen Peugeot-Transporter mit SLS-Kennzeichen, auf der Richtungsfahrbahn Saarbrücken der BAB1, im Bereich Nonnweiler/Primstalbrücke. Der Transporter war aufgrund von Treibstoffmangel liegen geblieben und der Fahrer hatte ihn auf dem Standstreifen angehalten. Der 26-jährige Fahrer war auch vor Ort. Bei der Untersuchung stellte sich heraus, dass der Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Außerdem wurde festgestellt, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Bei einer weiteren Überprüfung stellte sich heraus, dass gegen den Fahrer ein offener Haftbefehl wegen „Fahren ohne Fahrerlaubnis“ vorlag. Der Mann wurde vor Ort verhaftet und zur PI Nordsaarland gebracht. Durch die Zahlung der geforderten Geldstrafe im Haftbefehl konnte er die weitere Freiheitsentziehung und die Einlieferung in eine JVA vermeiden. Nach der Entnahme einer Blutprobe im Zusammenhang mit möglichem Drogenkonsum am Steuer wurde der Mann freigelassen. Gegen ihn wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet. Der Eigentümer des liegen gebliebenen Fahrzeugs, der ein Bekannter des Fahrers war, entfernte das Fahrzeug von der Autobahn.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Saarland für 2022/2023

Die Drogenraten in Saarland zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 2983 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur 2935 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging von 2811 auf 2725 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 2538 auf 2445. Von den Verdächtigen waren 2133 Männer und 405 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 2102 Männer und 343 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 564 im Jahr 2022 auf 624 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.983 2.935
Anzahl der aufgeklärten Fälle 2.811 2.725
Anzahl der Verdächtigen 2.538 2.445
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.133 2.102
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 405 343
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 564 624

Quelle: Bundeskriminalamt

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