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Saarbrücken: Positive Bilanz nach CSD SaarLorLux 2026

Die Polizei zieht eine insgesamt positive Bilanz nach dem Christopher Street Day SaarLorLux 2026 in Saarbrücken mit 12.000 Teilnehmenden und einer angemeldeten Gegenversammlung.

Foto: unsplash

Saarbrücken (ost)

Heute (31.05.2026) fand ab 14:00 Uhr der Umzug zum diesjährigen Christopher Street Day (CSD) SaarLorLux 2026 mit bis zu 12.000 Teilnehmern in der Saarbrücker Innenstadt statt. Es gab auch eine angemeldete Versammlung unter dem Motto „Nein zum CSD – Genderwahnsinn stoppen“. Die Polizei zog eine insgesamt positive Bilanz.

Um 14:00 Uhr startete der CSD-Umzug in der Franz-Josef-Röder-Straße und führte durch die Saarbrücker Innenstadt bis zur Bleichstraße. Insgesamt nahmen 12.000 Personen am CSD teil, während bis zu 80.000 Menschen am Straßenrand die Parade verfolgten. Es gab keine größeren Störungen während des Umzugs. Anschließend feierten viele Teilnehmer und Zuschauer auf dem Straßenfest in der Mainzer Straße, das bis in die späten Abendstunden dauerte.

Die etwa 40 Teilnehmer der angemeldeten Gegenversammlung zum CSD versammelten sich ebenfalls um 14:00 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz und zogen dann in einem Umzug in die Dudweilerstraße. Dort fand eine Kundgebung statt, während der CSD auf der anderen Seite der Kreuzung vorbeizog. Bereits am Bahnhof hatten sich etwa 30 Personen versammelt, um gegen die angemeldete Versammlung „Nein zum CSD“ zu protestieren. Diese Gruppe schloss sich dann dem Umzug der Gegenversammlung an und wuchs in der Dudweilerstraße auf bis zu 150 Personen an. Es gab gegenseitige Provokationen, und einige Anwesende in der Gruppe von 150 Personen vermummten sich. Die Polizei leitete entsprechende Ermittlungsverfahren ein.

Nachdem der CSD vollständig an der Kreuzung Dudweilerstraße vorbeigezogen war, wurden die Teilnehmer der Gegenversammlung von Polizeikräften zurück zum Hauptbahnhof begleitet, ohne Störungen zu verursachen. Die anderen 150 Personen entfernten sich von der Dudweilerstraße in die Innenstadt.

Nach der Reinigung der Fahrbahn wurden die Sperrungen schrittweise aufgehoben und die Straßen konnten wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Quelle: Presseportal

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