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Saarbrücken: Räuberische Erpressung und Festnahme nach Haftbefehl

Ein 22-jähriger Mann wurde Opfer eines Überfalls in Dudweiler. Einer der Täter wurde festgenommen, aber nicht als Täter des Überfalls identifiziert.

Foto: Depositphotos

Saarbrücken-Dudweiler (ost)

In der Nacht zum 23.04.24, gegen 00:30 Uhr, wurde ein 22jähriger Mann aus Saarbrücken Opfer eines Überfalles. Er befand sich zur Tatzeit im Bereich der Dudo-Galerie in Dudweiler. Dort kamen zwei bislang unbekannte Männer in aggressiver Weise auf ihn zu und einer fragte ihn, „ob er Stress haben wolle“. Dann forderte er unvermittelt die Herausgabe von Bargeld und Handy des Geschädigten. Um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen, schlug er dem 22jährigen mit der Hand ins Gesicht. Dieser beugte sich der Gewalt und übergab dem Täter dann seinen Rucksack, in dem sich jedoch keine Sachen von Wert befanden. Die Täter flüchteten anschließend zu Fuß mit der Beute, ließen den Rucksack letztlich aber auf dem Fluchtweg zurück. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach den Tätern verlief negativ.

Es konnte in Tatortnähe allerdings eine Person festgestellt werden, welche sich zunächst vor den Polizeibeamten versteckte und dann flüchtete. In der Annahme, dass es sich um einen der Täter handele, wurde die Person verfolgt und gestellt. Im Zuge der Ermittlungen zeigte sich dann jedoch, dass der Mann mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht als Täter des Überfalls in Frage kam. Gegen ihn lag allerdings ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Saarbrücken vor, was sein Verhalten erklärte. Der 27jährige Mann aus Dudweiler wurde anschließend an die JVA Saarbrücken überstellt, wo er nun eine Strafe von 2 Jahren und 5 Monaten absitzen muss.

Zu den beiden flüchtigen Tätern liegt nur eine unzureichende Beschreibung vor. Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Sulzbach, Tel.: 06897 / 9330.

Kontakt:

Polizeiinspektion Sulzbach
SULZ- DGL
Gärtnerstraße 12
66280 Sulzbach
Telefon: 06897/9330
E-Mail: pi-sulzbach@polizei.slpol.de
Internet: www.polizei.saarland.de
Twitter: https://twitter.com/polizeisaarland?lang=de
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Raubstatistiken in Saarland für 2021/2022

Die Raubüberfallraten in Saarland zwischen 2021 und 2022 sind gestiegen. Im Jahr 2021 wurden 314 Fälle registriert, wovon 196 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 264 Verdächtige, darunter 231 Männer und 33 Frauen. 92 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 414, wovon 257 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 341 Verdächtige, darunter 305 Männer und 36 Frauen. 122 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen 2022 die höchste Anzahl an registrierten Raubüberfällen in Deutschland mit 11270 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 314 414
Anzahl der aufgeklärten Fälle 196 257
Anzahl der Verdächtigen 264 341
Anzahl der männlichen Verdächtigen 231 305
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 33 36
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 92 122

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Saarland für 2021/2022

Die Mordraten im Saarland zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 35 Fälle registriert, wovon 32 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 25 Verdächtige, darunter 24 männliche und 1 weibliche Verdächtige. 9 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 sank die Zahl der Mordfälle auf 22, wobei alle Fälle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 21 Verdächtige, darunter 17 männliche und 4 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 9 konstant. Im Vergleich dazu verzeichnete Bayern im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 403 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 35 22
Anzahl der aufgeklärten Fälle 32 22
Anzahl der Verdächtigen 25 21
Anzahl der männlichen Verdächtigen 24 17
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1 4
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 9 9

Quelle: Bundeskriminalamt

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