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Saarbrücken: Verbotenes Kraftfahrzeugrennen gefährdet Citroen C1 auf A6

BMW flüchtet nach Zusammenstoß mit Citroen – Polizei sucht Zeugen.

Foto: Depositphotos

St. Ingbert-A6 (ost)

Am 11.01.2025 fand gegen 23:45 Uhr auf der A 6, zwischen St. Ingbert-West und der Ausfahrt Güdingen, in Richtung Saarbrücken, ein Verkehrsunfall statt, nach einer Verkehrsgefährdung und einem illegalen Autorennen. Ein 20-jähriger Mann aus Mauschbach berichtete, dass er Zeuge eines Autorennens mit hohen Geschwindigkeiten von bis zu 170 km/h zwischen einem neonfarbenen Toyota-Sportwagen und einem schwarzen BMW 3er mit SB-Kennzeichen wurde. Der BMW überholte den weißen Citroen C1 des Geschädigten mit Pirmasenser Kennzeichen im Bereich der Baustelle der Grumbachtalbrücke und streifte ihn dabei. Dabei wurde der Citroen des Geschädigten beschädigt. Der festgestellte Sachschaden beläuft sich auf einen vierstelligen Betrag. Die Sportwagen fuhren dann mit hoher Geschwindigkeit weiter in Richtung Saarbrücken. Obwohl der Unfall von Beamten der Polizei St. Ingbert aufgenommen wurde, ergaben sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen der Polizei Saarbrücken keine weiteren Informationen über die flüchtigen Fahrzeuge. Die Ermittlungen sind im Gange. Die Polizei St. Ingbert bittet nun um Zeugenaussagen zum Unfall und zum Fahrverhalten der beschriebenen Sportwagen. Spuren auf der Grumbachtalbrücke deuten darauf hin, dass eines der Fahrzeuge gegen die Leitplanke gefahren sein könnte. Falls andere Verkehrsteilnehmer Informationen dazu geben können oder selbst durch die beiden beschriebenen Fahrzeuge gefährdet wurden, werden gebeten, sich bei der Polizei St. Ingbert (06894/1090) zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Saarland für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 99415 Verkehrsunfälle in Saarland. Davon waren 13027 Unfälle mit Personenschaden, was 13.1% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 3546 Fälle aus, was 3.57% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 714 Fällen registriert, was 0.72% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 82128 Fälle, was 82.61% entspricht. Innerorts ereigneten sich 11666 Unfälle (11.73%), außerorts (ohne Autobahnen) 3709 Unfälle (3.73%) und auf Autobahnen 1009 Unfälle (1.01%). Insgesamt gab es 187 Getötete, 3408 Schwerverletzte und 12789 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 99.415
Unfälle mit Personenschaden 13.027
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 3.546
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 714
Übrige Sachschadensunfälle 82.128
Ortslage – innerorts 11.666
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 3.709
Ortslage – auf Autobahnen 1.009
Getötete 187
Schwerverletzte 3.408
Leichtverletzte 12.789

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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