Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Saarbrücken: Verkehrsunfall auf BAB 620

Ein betrunkenes Fahrzeug verursachte Kollision, Vollsperrung bis 15:50 Uhr, keine Personenschäden.

Foto: Depositphotos

Saarbrücken (ost)

Nach Bericht über einen alkoholisierten Fahrer in einem Mercedes-Benz G-Klasse im Stadtzentrum von Saarbrücken, der gerade in sein Auto gestiegen ist und losgefahren ist, heute Morgen um 07:30 Uhr, verunfallte dieser kurz darauf durch einen Zusammenstoß mit einem anderen Fahrzeug auf der BAB 620 in Richtung Saarlouis kurz hinter der Malstatter Brücke. Es entstand erheblicher Sachschaden. Auch die Mittelschutzplanke und ein Abspannmast wurden beschädigt. Aufgrund der Trümmer auf der gegenüberliegenden Fahrbahn der BAB 620 in Richtung Mannheim kam es zu weiteren Unfällen durch das Überfahren von Teilen. Dabei wurde niemand verletzt. Im verursachenden Fahrzeug waren ein 32-jähriger Mann und eine 25-jährige Frau, die von der Polizei vor Ort angetroffen wurden. Die Frau wurde medizinisch versorgt und ins Krankenhaus gebracht. Es besteht keine Lebensgefahr. Das andere betroffene Fahrzeug, ein Mercedes-Benz EQ AMG 4Matic, wurde von einem 77-jährigen Fahrer geführt, der unverletzt blieb.

Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Saarbrücken wurden Maßnahmen wie Blutentnahme und Führerscheinbeschlagnahme durchgeführt. Außerdem wurde vor Ort ein Spurensicherungsgutachten erstellt. Aufgrund des beschädigten Mastes und anderer Folgen musste die BAB 620 bis 15:50 Uhr vollständig gesperrt werden. Dies führte zu Verkehrsbehinderungen in Saarbrücken. Die BAB 620 in Richtung Saarlouis ist nun wieder frei befahrbar, die BAB 620 in Richtung Mannheim ist teilweise befahrbar. Dort müssen Leitplankenelemente repariert werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Saarland für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 99415 Verkehrsunfälle in Saarland. Davon waren 13027 Unfälle mit Personenschaden, was 13.1% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 3546 Fälle aus, was 3.57% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 714 Fällen nur 0.72% aller Unfälle. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 82128 Fälle, was 82.61% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 11666 Unfälle (11.73%), außerorts (ohne Autobahnen) 3709 Unfälle (3.73%) und auf Autobahnen 1009 Unfälle (1.01%). Insgesamt gab es 187 Getötete, 3408 Schwerverletzte und 12789 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 99.415
Unfälle mit Personenschaden 13.027
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 3.546
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 714
Übrige Sachschadensunfälle 82.128
Ortslage – innerorts 11.666
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 3.709
Ortslage – auf Autobahnen 1.009
Getötete 187
Schwerverletzte 3.408
Leichtverletzte 12.789

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

nf24